Protokollbuch 451 - 477
bis 30.04.1967
Vorbereitungen u. südbad. Meisterschaft Ringen Freistil 1967
Dem Ablauf nach seien zunächst die Vorbereitungen und die Organisation der Veranstaltung selbst aufgezeichnet.
Besorgung der Medaillen: Josef Rieple
Besuch bei den Ortsgeistlichen: Albin Nopper
Besuch bei Bgm. Frank: Lothar Kienzler
Beitransport der Matten von Donau-
eschingen, Hornberg u. Vöhrenbach mit
LKW der Stadt: kleine Schar von
Ringern, insbes.
Jugend
Herrichtung der Halle: -dito-
Lautsprecher Aufbau u. Bedienung: Walter Miggler
Wirtschaft: Schuler, Kienzler,
Winterhalder
Ausschreibung, Startkarten, Kampfrichter: Waltert Kurt
Kasse: Scherzinger Jun.
u. Sen. Lubenow
Listenführer: Miggler Erich,
Heil Hannes,
Franki Paul
Zeitnehmer: Ketterer, Jahr H.
Siegerlisten: Frl. Ketterer
Urkunden: Dorer
Die Veranstaltung selbst lief reibungslos und fand überall besonderen Anklang. Nicht befriedigte der Besuch. Hier wirkte sich das Zusammenfallen von Sonntag u. Feiertag (1. Mai) nachteilig aus. Ebenso, daß das Wetter sehr warm und auch noch Fußballspiele ausgetragen wurden. Ebenso ließen die Furtwanger selbst den Verein durch Fernbleiben im Stich und hier in erster Linie die eigenen Mitglieder des Vereins. Besonders begrüßt werden konnte der gesamte Verbandsvorstand, der vorher tagte, ebenso Bürgermeister Herr Frank ??? Verbandsvorsitzender Stadelbacher bei der Eröffnung ebenso Bürgermeister Frank dankten dem Verein für die Arbeit die er sich immer wieder mit der Übernahme solcher Veranstaltungen auflädt. Josef Rieple selbst sprach den Dank allen aus, die mitgeholfen haben insbesondere der Stadt Furtwangen. Hier ein Ausschnitt aus dem Sportteil des Südkurier v. 2.5.1967:
Freiburger Ringer dominierten in Furtwangen
Aber Bezirk Schwarzwald-Bodensee kann sich ebenfalls sehen lassen
Freistil, die älteste Ringart im Wettkampfsport, kann immer wieder begeistern. Am Wochenende stand die Schwarzwaldstadt Furtwangen im Zeichen der südbadischen Freistilringermeisterschaften, zu denen etwa 65 Aktive aus den Bezirken Freiburg-Rastatt, Oberrhein und Schwarzwald/Bodensee kamen. Die gebotenen Leistungen konnten insgesamt gesehen befriedigen. Dem Veranstalter KSK Furtwangen gelang wieder eine vorbildliche Organisation.
Erfolgreichster Verein war mit Abstand der Bundesligist Freiburg-St. Georgen, der sich der insgesamt neun zu gewinnenden Titel einheimste und lediglich Freiburg-Haslach und Furtwangen (Kurt Jahr) einen Titel gewinnen ließ. Erfolgreiche Titelverteidigungen gab es nur drei: Sabatini (Freiburg-St. Georgen), Kurt Jahr (Furtwangen) und Frick (Freiburg – St. Georgen. Die diesmal in einer niedrigeren bzw. höheren Gewichtsklasse startenden Kirner und Berger holten ebenfalls Titel. Wenngleich der Nachwuchs diesmal fast leer ausging (sofern man nur die ersten Plätze berücksichtigt), gab es viele Lichtblicke auf den weiteren Plätzen.
Der Bezirk Schwarzwald/Bodensee war diesmal reichlicher vertreten als in Freiburg. Neben dem ersten Platz von Kurt Jahr (Furtwangen) belegten immerhin Eddi Giray (Wollmatingen), Karlheinz Schmidt (Rheinstrom Konstanz), Hans Langenbacher (St. Georgen), sowie der Singener Horst Joachim ausgezeichnete zweite Plätze. Dritte Ränge belegten Gerd Margraf (Gottmadingen), Reiner Giray (Wollmatingen), sowie Hans Weißenhorn (Gottmadingen). Doch auch der vierte Rang des Gottmadingers Peter Schroott, der viel Talent aufweist, ist zu beachten. – Die Ergebnisse:
Fliegengewicht: 1. Mario Sabatini, Freiburg-St. Georgen; 2. Eddi Giray, Wollmatingen; 3. Gerd Margraf, Gottmadingen. – Bantamgewicht: 1. Kurt Jahr, Furtwangen; 2. Karlheinz Schmidt, Konstanz; 3. Reiner Giray, Wollmatingen. – Federgewicht: 1. Waldemar Schöffler, Freiburg-Haslach; 2. Albert Enders, Kubach; 3. Klaus Blank, Kuhbach; 7. Rudei Reis, Gottmadingen; 8. Wilfried Brucker, Tennebronn. – Leichtgewicht: 1. Hans Damann, Freiburg – St. Georgen, ebenfalls 1. Peter Kirner, Freiburg-Haslach; 3. Werner Heckert, Kandern; 4. Peter Schrott Gottmadingen; 7. Walter Langenbacher, St. Georgen, Schwarzwald; 8. robert Hermann,. Tennenbronn.
Weltergewicht: 1. Adolf Seger, Freiburg-St. Georgen; 2. Hans Langenbacher, St. Georgen, Schwarzwald.; 6. Egon Braun, Gottmadingen. – Mittelgewicht: 1. Günther Russmann, Freiburg-St. Georgen; 2. Klaus Asal, Hausen im Wald; 3. Karlheinz Pfaff, Freiburg-St. Georgen; 4. Herbert Pfaff, Tennenbronn; 5. Karlheinz Hepting, Villingen; 6. Kurt Bretsche, Gottmadingen; 7. Karl Weber, Furtwagen – Halbschwer: 1. Franz Berger, Freiburg-St. Georgen; 2. Kurt Hornauer, Rheinfelden; 3. Franz Weißenhorn, Gottmadingen. – Schwer: 1. Volkmar Frick, Freiburg-St. Georgen; 2. Horst Joachim, Singen (nur zwei Teilnehmer!)
Der südbadische Schwerathletikverband gab in Furtwangen die Teilnehmer für die deutsche Meisterschaft in Köln bekann: Sabatini, Jahr, Hettich, Schöffler, Kirner, Damann, Weger und Berger. – Die südbadischen Schwerathleten fassten einstimmig den Beschluß, weiterhin künftig Ringen und Gewichtheben in einem Verband zu belassen.
Der Protokollführer selbst möchte zum Schluß ganz besonders die geleistete Arbeit von Lothar Kienzler für diese Veranstaltung hervorheben und ihn als den treibenden Motor bei der Abwicklung herausstellen. Aber auch die wenigen Jugendlichen der Sparte Ringen verdienen ein ganz großes Lob, ohne sie hätte es oft übel ausgesehen.
Schriftführer
Josef RiepleVorstand
Mitgliederversammlung im „Bad“1) Kurzer RückblickProtokollKassenbericht2) Gewichtheben Neugründung Verband
3) Sportlerbetrieb mit Südwürttemberg Ringer u. Gewichtheben.
Meldung einer 2. Ringermannschaft
4) Delegierte für Bezirkstag in Schiltach am 24.6.67
5) Allgemeines
22 Mitglieder kamen zu dieser Mitgliederversammlung ins Gasthaus zum Bad. Nach einem kurzen Rückblick durch den 1. Vorsitzenden bei dem Rieple kurz das Geschehen seit der letzten Zusammenkunft am 14.4.67 streifte, wurde das Protokoll verlesen und nicht beanstandet. Scherzinger gab einen Kassenbericht der mit einem Bestand von DM 1201,-- abschloß. Der Reinerlös der Südbad. Freistilmeisterschaften belief sich auf DM 281,.77. Ein kleiner Lohn für große Mühen.Die Neugründung eines eigenen Gewichtheber-Verbandes erregt zur Zeit die Gemüter der Schwerathleten. Auch diese Frage kann für uns eines Tages Bedeutung haben. Es wurde deshalb hierüber diskutiert, wie man sich bei einem Zustandekommen eines neuen Verbandes verhalten soll. Allgemeinen war man der Ansicht, daß ein neuer Verband dem Gewichtheben neuen Schwung geben könnte, aber trotzdem wurde man sich einig, abwartend zu sein und sich in erster Linie den Weisungen des Südbad. Schwerathl. Verbandes zu unterwerfen und die Funktionsfähigkeit eines neuen Verbandes erstmal abzuwarten. Der Sportbetrieb mit Südwürttemberg soll neuen Schwung dem Sportbetrieb im Bereich Schwarzwald-Bodensee geben. Deshalb ist eine Tagung auf den 117.6.67 in Schwenningen angesetzt worden, die eine Vorentscheidung bringen soll. Es wurde hier einstimmig beschlossen, die Bestrebungen der beiden Bezirke zu unterstützen und den Delegierten Eschle Dieter und Rieple aufgetragen die Stimme Furtwangens für die sportliche Zusammenarbeit abzugeben.Delegierte für den Bezirkstag in Schiltach wurden Erich Miggler und Lothar Kienzler eingeteilt. Den Delegierten gab man den Auftrag die Schüler und Jugendbezirksmeisterschaften nach Furtwangen zu übernehmen.Allgemeine Probleme bildeten den Abschluß der Versammlung. Beschlüsse fielen keine. Fünf neue Mitglieder fanden Neuaufnahme in den Verein . Die Versammlung endete gegen 23.30 h.
Schriftführer
Josef Rieple
1. Vorst.
Bezirkstag in Schiltach 24.6.1967
Erich Miggler und Lothar Kienzler waren die Delegierten des KSK Furtwangen beim diesjährigen Bezirkstag. Die Tagesordnung war wie folgt:
Begrüßung TotenehrungFeststellung der AnwesendenJahresberichteKassenberichteAussprache über die JahresberichteNeuwahlen Jahresprogramm Anträge Verschiedenes
Über die allgemeinen Punkte der Tagesordnung wurde vom Bezirk ein Protokoll angefertigt und den Vereinen zugeleitet. Für uns von Bedeutung war das Ausscheiden des bisherigen Tech. Leiters Homberg. Hier wurde Werner Dobrott von Singen sein Nachfolger. Ebenfalls kandidierte der 1. Vors. Karl Eble nicht mehr. Einen Nachfolger fand man hier nicht, so daß sich Eble nach langem bereit erklärte bis zum Abschluß der Verhandlungen mit Württemberg die Geschäft weiter zu führen.
Die weitere Bezirksverwaltung setzt sich wie folgt zusammen.
Karl Eble Kommisarischer Vorst.
Fritz Matt 2. Vort. und Kassier
Werner Dobrott Bezirkssportwart
Adolf Winker, Jugendwart
Klaus Willner, Presswart
Hans Hassis, Josef Riehle, Kassenprüfer
Die Veranstaltungen des Bezirks wurden wie folgt vorgegeben: Senioren Freistilm. nach Gottmadingen, Senioren gr. –röm., Gewichtheben und Rasenkraftsport nach Rheinstrom Konstanz. Werbeturnier Schüler u. Jugend in Ringen und Gewichtheben der Jugend übernimmt St. Georgen Bez. Bestenkämpfe Schüler u. Jugend in Furtwangen. Schüler u. Jugendmannschaftskämpfe in Triber. Der nächste Bezirkstag findet in Gottmadingen statt.
Um den Mannschaftskämpfen im Gewichtheben mehr Auftrieb zu geben, ist man bestrebt im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft mit Südwürttemberg eine Bezirksliga zu schaffen.
Die Tagesordnung war gegen 19.00 Uhr erschöpft und die Versammlung geschlossen.
Josef Rieple
Schriftf. u. 1. Vorst.
Tagung Arbeitsgemeinschaft Schwarzwald-Alb-Bodensee in Villingen.
Die abschließenden Vorhandlungen der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft Schwarzwald-Alb-Bodensee führte nochmals die Vereinsverteter in Villingen zusammen. Den Vorsitz führte Karl Eble. Aus Furtwangen waren keine Delegierten erschienen. Aus dem zugegangenen Protokoll ist zu entnehmen, daß wesentlich e neue Gesichtspunkte nicht mehr diskutiert wurden, sondern, daß die ganze Tagung nochmals eine Durchsprache der am 17.6.1967 in Schwenningen beschlossenen Tagesordnungspunkte war.
Beginn der Rundenkämpfe Ringen ist der 9. Sept. 1967, Kampfrichterobmann wurde Werner Biesinger Wurmlingen, das Amt eines Spruchkammervorsitzenden nahm Alfred Hauser Schramberg an. Im allgemeinen gelten die WKO und die Sonderbestimmung der WVO.
Die Einzelheiten für die Durchführung der Rundenkämpfe werden von den Staffelleitern ausgearbeitet und sollen den Vereinen mit den Terminlisten noch zugehen.
Vorsitzender Eble schloß mit dem Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit mit den südwürttembergischen Vereinen diese Tagung.
Josef Rieple
Schriftf. 1. Vorst.
Hermann Lichtenberg, Deutscher Meister 1967 Altersklasse II, Rasenkraftsport Dreikampf Mittelgew.
Einen besonders großen sportlichen Erfolg erkämpfte sich Hermann Lichtenberg mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in Mannheim. Damit fand seine über Jahrzehnte hinweg immer erfolgreiche Sportlerlaufbahn einen neuen Höhepunkt und Krönung, die wie wir Hermann Lichtenberg trotz seiner 58 Jahre kennen, bestimmt noch kein Ende seiner aktiven Sportlerlaufbahn bedeuten.
Der Protokollführer muß hier aus diesem Anlaß niederschreiben, daß Hermann Lichtenberg allen in unserem Kraftsportklub mit seiner sportlichen Einstellung und seinen unermüdlichen Trainingsfleiß Vorbild sein kann und nachahmenswertes Beispiel in seinem ganzen Verhalten ist.
Wir hoffen, daß er uns auf diese Weise noch lange erhalten bleibt und als Mitglied der Verwaltung den Verein über alle Klippen führen hilft.
Josef Rieple
1. Vorst. Schriftf.
Tagung der Oberliga-Vereine im ringen in Freiburg 12.08.67
Haupttagesordnungspunkt war die Zusammenstellung der Oberliga im Ringen, die nicht wie im vergangenen Jahr sich in Sorge um den Aufstieg in die Gruppenliga ein unmögliches Bild widerspiegelt, wenn es um die zwei ersten Tabellenplätze geht.
Für Furtwangen waren Lothar Kienzler und Josef Rieple anwesen.
Durch das freiwillige Ausscheiden von Vorstetten aus der Gruppenliga sowie der für Furtwangen freigestellte Abstieg aus dieser zweithöchsten Deutschen Ringerklasse und dem lt. WKO zwangsläufigen Aufstieg von drei Landesligavereinen und dem gewünschten Verbleib von Hornberg in der Oberliga ergaben sich gewaltige Klippen zur Zusammenstellung der Oberliga aus nur 10 Vereinen.
Diese bestanden besonders in den Beschlüssen des Verbandstages, der eine Auf- u. Abstiegsregelung im Sinne der WKO fordert.
Schließlich rang man sich aber erneut nochmals durch, den Verbandsvorstand zu überstimmen und eine Regelung zu finden, die den Möglichkeiten der Vereine Rechnung trägt.
Es wurden TV Hausen, St. Georgen Haslach im K. auf deren Wunsch in der Landesliga belassen; Vörstetten in die Oberliga aufgenommen, das nach KO bei freiw. Abstieg in der untersten Klasse hätte Ringen müssen. SV Hornberg blieb vom Abstieg entgegen der WKO bewahrt.
Der Erfolg dieser Maßnahme war eine für die Vereine glückliche Lösung und eine äußerst starke Oberliga war geschaffen.
Ihr gehören für die Runde 1967/68 an.
Urloffen, Schopfheim, Hornberg, Triberg, Wollmatingen, Kuhbach, Kandern, Vörstetten, Tennenbronn, Furtwangen.
Die 2 ersten Vereine nehmen an den Aufstiegskämpfen zur Gruppenliga teil, der letzte muß absteigen.
Josef Rieple
1. Vorst. Schriftf.
Mitgliederversammlung im Gasthaus z. Bad 1.9.67
Eine Verspätung hervorgerufen durch das vorhergegangene Training der Abt. Gewichtheben brachte der Beginn der Mitgliederversammlung. Etwa 21.15 konnte die Versammlung, die gut besucht war, eröffnet werden.
Folgende Tagesordnung wurde bekannt gegeben;
Kurzer RückblickKassenübersichtBeginn der Rundenkämpfe – Diskussion Spartenleiter-Wünsche und Anträge
In seinem kurzen Rückblick streifte der 1. Vorsitzende das Geschehen seit der letzten Versammlung. Hermann Lichtenberg überreichte er als kleine Anerkennung für seinen Deutschen Meistertitel eine Flasche Sekt, ging sodann nochmals auf die Beschlüsse des Bezirks bei den Verhandlungen mit Südwürttemberg ein; lobte das gute Aschneiden der Rasenkraftsportler bei den Bad. Meisterschaften in St. Georgen und Jugendmeisterschaften in Kolmarsreute; erwähnte die Kämpfe der Ringer über die Sommerpause; zwar in Stgt.-Feuerbach und beim Turnier in Kandern konnten keine Lorbeeren geerntet werden, jedoch die 2. Mannschaft schaffte nach der Niederlage in Kappel am Rhein beim Rückkampf in Furtwangen einen klaren Sieg.
Der Kassenbericht von Josef Scherzinger gab Aufschluß über die Finanzlage zu Beginn der Runde, die nicht gerade gut zu bezeichnen war. Mit knapp DM 900,- standen nur beschränkt Mittel zur Verfügung. Dies bewegte auch den 1. Vorstand an die Sparten zu appellieren äußerst sparsam und uneigennützig über die Vereinsmittel zu erfügen, da sonst beschlossen werden muß, den eisernen Bestand von DM 800,- lt. Satzung anzugreifen.
Bei Punkt 3 der Tagesordnung, dem Hauptpunkt der Versammlung, kam es dann auch zum großen Debackel.
Vorschläge und Gegenvorschläge wurden über den Haufen geworfen. Hauptsächlicher Punkt der Diskussion war die Meldung einer 2. Gewichtheber-Mannschaft und die damit verbundene Beschaffung der Trikot. Es muß hier erwähnt werden, daß von der Sparte Gewichtheben uneigennützige ja sogar Opfer bringende Vorschläge gemacht wurden, die aber nur die Unterstützung der Rasenkraftsportler, die viel vermittelten, fanden. Die Abteilung Ringen verhielt sich isoliert und hatte zu allen Vorschlägen nur eine ablehnende Haltung.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der gute Wille der bt. Gewichtheben ignoriert. Daß natürlich dann als Folge harte gegenseitige Vorwürfe und allzu gut bekannte Kosenamen fielen, war zu erwarten. Gegen 11.15 verließen dann die Gewichtheber aus Protest die Versammlung. Dies war verständlich, der richtige Weg allerdings auch nicht.
Zurück blieben Vereinsmitglieder, di sich Gedanken machten, wie es weiter gehen soll. Dem Sport wurde an am diesem Abend nicht geholfen, die Kluft zwischen den Sparten wieder aufgerissen.
Die Hoffnung bleib natürlich, daß sich alles wieder einordnet, aber Ansehen und Freunde sind nicht zu gewinnen,. solange in einem Verein nicht größte Einigkeit herrscht und das Verständnis jeder Sparte zur anderen vorhanden ist. Und als kleine Anmerkung des Protokollführers: Jeder Sportler soll Verständnis haben und sich und die eigene Leistung nicht so wichtig nehmen. Jeder soll Sportler oder Mitglied des Vereins, nicht aber Egoist sein. Um eine Erfahrung reicher, bleib dem Vorstand nichts anderes übrig, als die Versammlung zu schließen.
Josef Rieple
Schriftführer 1. Vorst.
8.9.1967
Auf Einladung der Gewichtheber kam der 1. Vorstand zu einer Aussprache der Abt. Gewichtheben in das Gasthaus Adler in Katzensteig. Hier wurde im Beisein aller aktiven Heber über den weiteren Weg beraten, nachdem die Versammlung am vorangegangenen Freitag gescheitert war.
Sachlich wurde braten ob nun eine 2. Mannschaft gestellt werde oder nicht. Die Heber beschlossen auf eigene Faust die 2. Mannschaft zu melden. Die Beschaffung der Trikots geschieht durch eigene Initiative. Einen Geldbetrag streckt Heil vor. Die Rückzahlung soll von den Fahrgeldern erfolgen. Der 1. Vorstand lobte zum Schlu0 die Einigkeit innerhalb der Heber und bestätigte, daß die Fahrgelder für die PKWs natürlich wie bisher gehandhabt wird, da ja keine Beschlüsse für eine Änderung gefasst werden konnten. Er äußerte die Hoffnung, daß sich alles wieder geben werden. Die Sitzung der Heber leitete Erich Miggler als Spartenleiter.
Josef Rieple
1. Vorst. Schrift.
Generalversammlung am 29.3.1968
Der Vorstand Lothar Kienzler eröffnete um 20.15 Uhr die Generalversammlung des K.J.K. 1906 e. V. Er begrüßte die anwesenden 49 Mitglieder auf das herzlichste. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenvorsitzenden Albin Nopper sowie Ehrenmitglied Hermann Lichtenberg. Vertreter der Presse konnte er ebenfalls begrüßen. Die Tagesordnung umfasste folgende Punkte :
Begrüßung, Totenehrunga) Geschäftsbericht des 2. Vorstandes b.) Bericht des Geschäftsführers c.) Bericht des Schriftführers (Protokoll) d.) Bericht des Kassenführers u. Prüfer Berichte der SpartenleiterDiskussion Entlastung der Vorstandschaft und NeuwahlenWünsche und Anträge
Die Versammlungsteilnehmer gedachten durch erheben von ihren Plätzen des verstorbenen Peter Serig.
In seinem Geschäftsbericht ging der 2. Vorstand auf die geleistete Arbeit des verflossenen Jahres ein. Der Mitgliederstand am 1.1.68 war folgender:
16 Ehrenmitglieder, 29 Aktive, 93 Passive und 24 Jugendliche. Gesamtstand 162 Mitglieder 1.1.67 / 156 Mitglieder
In seinem weiteren Bericht dankte der 2. Vorstand nochmals dem vorzeitig abgetretenen 1. Vorstand Josef Rieple für die dem Verein zur Verfügung gestellte Zeit und Arbeitskraft. Er erwähnte noch , daß Josef Rieple wohl einer der besten Vorstände war die der Kraftsportklub je hatte.
Mitgliederversammlungen hatten wir im vergangenen Jahr 5. Eben so viele Vorstandssitzungen. Der Besuch war befriedigend. Nur mit der Pünktlichkeit müssen sich die Mitglieder noch mehr anstrengen.
Letztes Jahr hatten wir 2 Veranstaltungen. Am 30. Mai 67 die Südbadischen Meisterschaften im Freistilringen und am 24. März 68 die Schüler u. Jugend Bezirksmeisterschaften im Ringen u. Gewichtheben. Die Verbandskämpfe wurden in allen Sparten mit 2 Mannschaften bestritten, was auf eine gute Jugendarbeit unserer Trainer zurückzuführen ist. Mit dem Wunsch auf noch bessere Kameradschaft und noch intensivere Zusammenarbeit im kommenden Jahr schloß der 2. Vorstand seinen Geschäftsbericht.
Heinz Wolpert verlaß das letzte Protokoll das von der Versammlung ohne Beanstandung entgegengenommen wurde.
Hauptkassier Josef Scherzinger gab nun einen ausführlichen Bericht über Einnahmen und Ausgaben im vergangenen Jahr. Einnahmen hatte der Verein 4494,51 DM Die Ausgaben betrugen 4168,35 DM, so daß wir 326,16 DM gutschreiben konnten. Zu Beginn des Jahres hatten wir 1248,60 DM, so da0 wir jetzt wieder über einen Kassenbestand von 1574,76 DM verfügen. Die Kasse wurde von Hermann Lichtenberg und Bernhard Kuner geprüfte und in bester Ordnung befunden. Nun gaben die einzelnen Spartenleiter ihre Berichte.
Bericht der Ringer:
Im letzten Vereinjahr hat die Abteilung Ringen erfreuliche und weniger erfreuliches zu berichten. Durch unseren früheren Jugendtrainer ist es uns gelungen eine 2. Mannschaft zu bilden, das sich zum guten der ganzen Sparte auswirkt. Es ist schade, daß die Jungen so oft in der 1. Mannschaft einspringen mussten und dadurch die 2. Mannschaft immer geschwächt antreten musste. Ich bitte die Ringer der . Mannschaft, daß sie sich im kommenden Jahr mit demselben sportlichen Geist zur Verfügung stellen. Das Training sollte in Zukunft besser besucht werden, da es so zu keinen Erfolgen mehr führt. Der beste Beweis ist unser Trainer Kurt Jahr, der im vergangenen Jahr durch sein intensives Training zu hohen Ehrungen kam:
Er wurde: 1. Bezirksmeister im gr. röm.Bezirksmeister im Freistil Südbadischer Meister im Freistil Südbadischer Meister im gr. röm.Gesamtbadischer Meister im Freistil
Für seinen Gesamtbadischen Meistertitel erhielt er von der Stadt Furtwangen die bronzene Sportlerplakette. Die 1. Ringermannschaft kämpfte in der Südbadischen Oberliga und belegte von 10 Mannschaften den 7. Platz. Unsere Jugendmannschaft errang in Freiburg ST. Georgen bei einem Mannschaftsturnier den 3. Platz. Auch unser Nachwuchs war sehr erfolgreich. Bei den Bezirksmeisterschaften der Schüler und Jugend im Frei-Stil belegten sie folgende Plätze:
Schüler:
bis 25 kg 1. Blattmann Roland.
bis 27,5 kg 2. Morawe Konrad
bis 30 kg 3. Blattmann Heiner
bis 37,5 kg 4. Kienzler Harald
bis 47 kg 1. Schnalle Horst
Jugend:
bis 48 kg 4. Bäuerle Klaus
bis 52 kg 4. Münker Klaus
bis 56 kg 3. Jahr Berthold
bis 60 kg 5. Feis Siegfried
Unsere Pflicht ist es daß wir für Schüler u. Jugend ein gutes Vorbild sind. Techn. Leiter: L. Kienzler
Bericht der Gewichtheber:
Auch in diesem Jahr können die Gewichtheber wieder auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. In der Südbadischen Oberliga erreichte die 1. Mannschaft den 2. Platz, wobei sie sogar in einem Heimkampf gegen Lörrach mit 2110 kg nur 5 kg unter dem Mannschaftsrekord blieb. In der Bezirksliga klappte es allerdings nicht so recht, da Konstanz u. St. Georgen im letzen Moment ihre Mannschaften zürückzogen. So blieben nur noch Donaueschingen 2. und Furten 2. wo es auch nur zu einem Vorkampf kam, den unsere Mannschaft verlor. Durch unsere 2. Mannschaft haben wir die immer Ersatz für unsere 1. Mannschaft.
Beim Bezirksfest in Triberg nahmen 7 Heber teil die sich gut platzieren konnten.
Es errangen:Platz v. Böhler Gerhard im Federgew. mit 219,5 kg Platz Grieshaber Tilbert im Leichtgewicht mit 240 kg.Platz Eschle Dieter inm Mittelgew. mit 320 kg5. Platz Hettich Emil im Mittelgew. mit 240 kg
3. Platz Heim Richard im Leichtschw. mit 260 kg Platz Faller Lothar im Leichtschw. mit 280 kg 2. Platz Faller Herbert im Mittelschwergew. mit 310 kg
Die Jugendmannschaft der Gewichtheber dankte ihrem bisherigen Trainer Herbert Faller für das intensive Training und überreichte ihm als Anerkennung einen Geschenkkorb.
Der Trainingsbesuch war das ganze Jahr sehr gut und ich hoffe daß es weiterhin so bleibt. Dieter Eschle.
Bericht vom Rasenkraftsport:
Auch der Rasenkraftsport hat im letzten Jahr sehr schöne Erfolge zu verzeichnen gehabt.
Bezirksmeister wurden: Lupfer Achim, Gieße Wolfgang, Schalk Gerhard.
Stadtmeister im Dreikampf: Winker Richard
Südbad. Meister: Schalk Gerhard, Lichtenberg Hermann
Ges. Bad. Meister: Ganter Otmar, (Dreikampf und Gewichtwerfen), Lichtenberg Hermann (Steinstoßen)
bei Bezirksmeisterschaft 5 zweite Plätze
bei Südb. Meisterschaft 2 zweite Plätze
bei Ges. Bad. Meisterschaft. 2 zweite Plätze
Bei der deutschen Meisterschaft wurden folgende Titel errungen : Deutscher Meister im Dreikampf und Steinstoßen Hermann Lichtenberg
2 Platz: Gewichtwerfer, Lichtenberg Hermann
3 Platz: Gewichtwerfen, Otmar Ganter
3 Platz: Steinsto0en, Otmar Ganter
4 Platz: Dreikampf, Otmar Ganter
Hermann Lichtenberg erhielt von der Stadt Furtwangen für seinen deutschen Meistertitel im Rasenkraftsport die bronzene Sportlerplakette. Zum Schluß dankte H. Lichtenberg nochmals dem Trainer Richard Winker für die Trainingsarbeit, besonders der Jugend gegenüber.
Nachtrag zum Bericht der Gewichtheber.
Bei den Bezirksmeisterschaften der Jugend im Gewichtheben errangen die Furtwanger Heber folgende Plätze:
bis 60 kg. Heim Heinrich mit 167,5 kg den 1. Platz
bis 65 kg. Obergfell Klaus mit 287,5 kg den 1. Platz. Lupfer Achim mit 167,5 kg den 3. Platz
bis 70 kg Kleiser Ernst mit 237,5 kg den 1. Platz
Böhler G. erhielt von der Stadt Furtw. für seinen Südb. Meistertitel der Jug. im Federgew. eine Ehrenurkunde. Ebenfalls eine Ehrenurkunde erhielt Heim Richb. für seinen Südb. Meistertitel der Jugend im Mittelgewicht.
Die 1. Mannschaft der Gew. Heber erhielt für die 1966 errungene Südb. Mannschaftsmeisterschaft von der Stadt Furtw. die bronzene Sportlerplakette. In Lörrach errang Dieter Eschle bei den Ges. Bad. Meisterschaften im Mittelgewicht mit 332,5 kg den 2. Platz.
Nach den Berichten der einzelnen Spartenleiter dankte Ehrenvorsitzender Albin Nopper der gesamten Verwaltung für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Gleichzeitig entlastete er die gesamte Vorstandschaft die von der Versammlung akzeptiert wurde. Nun schritt er zu den Neuwahlen bei denen ihm Kuner Bernhard und Heil Hans Georg aussistierten. Zum 1. Vorstand wurden vorgeschlagen: Westphal Klaus und Kurt Waltert. Bei der geheimen Abstimmung ergab sich folgendes Ergebnis: 46 Stimmen Westphal Klaus, 1 Stimmen Waltert Kurt, 1 enthaltung, 1 ungültig. Westphal Klaus nahm die Wahl als 1. Vorstand an und dankte der Versammlung für das entgegengebrachte Vertrauen. Nun übernahm er die Leitung der Versammlung und schritt mit den Neuwahlen fort. Als 2. Vorstand wurde Waltert Kurt gewählt, der seine Wahl dankend annahm. Für den Posten des Geschäftsführers stellte sich der 1. Vorstand Westphal Klaus zur Verfügung was von der Versammlung freudig angenommen wurde. Als Protokollführer wurde Josef Scherzinger gewählt der das Amt auch annahm. Hauptkassier war und bleibt bis auf weiteres Josef Scherzinger. Den Posten des Unter-Kassiers übernahm wieder Wolpert Heinz wofür ihm alle sehr dankbar waren. Als Beisitzende und Kassenprüfer wurden Hermann Lichtenberg und Kuner Bernhard gewählt. Für die einzelnen Sparten wurden folgende Funktionäre gewählt.: Gewichtheben: Technischer Leiter und Trainer: Eschle Dieter, .Mannschaftsführer Faller Primus, Jugendtrainer Nopper Rolf. Ringen: Technischer Leiter: Kienzler Lothar, Trainer: Jahr Kurt, Mannschaftsführer: Fesenmaier Walter. Jugendtrainer: Kuß Rudolf. Schülertrainer Amann Franz. Rasenkraftsport: Technischer Leiter Lichtenberg Hermann. Trainer: Winker Richard. Jugendtrainer: Winker Richard. Somit war wieder die gesamte Verwaltung des Kraftsportklubs für ein weiteres Jahr gewählt. In den Verein neu aufgenommen wurden folgende Sportler: Majer Arthur, Ringen, Heim Heinrich aktiv, Wehler Bernhard Gewichtheben, Wehrle Richard Ringen, Bäuerle Klaus Ringen, Fischer Helmut Rasenkraftsport, Westphal Klaus passiv. Jedes Vereinsmitglied erhält ab sofort eine Abschrift der Vereinssatzung. Den Versammlungsteilnehmern wurde sie ausgehändigt. Den übrigen Vereinsmitgliedern wird die Vereinsatzung beim kassieren des Beitrages überreicht. Verstößt ein Vereinsmitglied gegen die Vereinssatzungen so wird von Fall zu Fall ein Ehrenausschuss gebildet der über den Vorfall zu beraten hat.
Um 22,45 schloß der 1. Vorstand mit einem dreifachen „Kraft Heil“ die Generalversammlung.
Josef Scherzinger Schriftführer
Verwaltungsratsitzung am 17. Mai im Gasth. Bad.
Tagesordnung:
Haushaltsvoranschlag 196Anschaffungen Jedermannwettkämpfe 1968Termingestaltung 1968Sonstiges
Der 1. Vorstand legte sämtlichen Vorstandsmitgliedern einen Haushaltsvoranschlag für das Jahr 1968 vor. Nach Ansicht des 1. Vorstandes hat der Verein keine Haftpflichtversicherung was baldmöglich geregelt werden muß. Über verschiedenen Neuanschaffungen wurde beraten. Der Rasenkraftsport erhält ein Wurfgitter. Die Gewichtheber erhalten Hartfaserplatten als Unterlage für ihr Brett. Die Ringer erhalten für ihre Matte 2 Wagen zum aufbewahren derselben. Die Neuanschaffungen belaufen sich auf ungefähr 800 DM von denen der Verein 300,- DM als Toto-Zuschuß erwartet. Kandern hat wieder sein Pokalturnier ausgeschrieben. Ferner liegen einige Anfragen vor zwecks Freundschaftskampf im Ringen. (Stuttgart-Vaihingen, Bischofsheim).
Die Judogruppe möchte auch mal einen Kampf bestreiten. Schwenningen wird angeschrieben. Was zustande kommt wird sich in nächster Zeit zeigen.
Neu aufgenommen in den Verein wurde Schibon Roland Ringen. Um 22.30 war die Verwaltungsratsitzung zu Ende.
Schriftführer:
Josef Scherzinger
Versammlung am 19.7.68 im Gasth. Bad.
Der zweite Vorstand Kurt Waltert berief diese Versammlung ein, um über das Rücktrittsschreiben des 1. Vorstandes Klaus Westphal zu beraten. Der Versammlung war eine Verwaltungsratssitzung vorausgegangen in der beschlossen wurde den 1. Vorstand Klaus Westphal persönlich einzuladen ihm Gelegenheit zu geben sich vor einer ordentlichen Versammlung über die Gründe seines Rücktrittes zu äußern. Um 20.45 eröffnete der zweite Vorstand die Versammlung durch Begrüßung der 21 anwesenden Mitglieder. Westphal Klaus wurde nun gebeten über die Gründe seines Rücktrittes zu äußern. Nach anfänglichem Sträuben gab er seine Gründe bekannt. Lothar Kienzler soll die Äußerung getan haben, er sein nicht fähig den 1. Vorstand zu machen. Westphal sagte dass eine Zusammenarbeit mit Kienzler Lothar und ihm nicht mehr möglich ist. Daraufhin wählte die Versammlung einen Ausschuß von 5 Mitgliedern um über den Fall zu beraten. Dem Ausschuß gehörten an: Kurt Waltert, Albin Nopper, Kurt Jahr, Dieter Eschle und Richard Winker. Der Ausschuß wurde mit einer Verwaltungsratssitzung auf den 23. Juli ins Gasth. Bad um 20.30 einberufen. Lothar Kienzler wurde durch einen Einschreibebrief zu dieser Sitzung eingeladen. Dieser Beschluß wurde von der Versammlung einstimmig gebilligt. In den Verein neu aufgenommen wurden folgende Personen. Pohl Erich, Gew. Heben, Krüger Inge passiv, Schmid Christa passiv. Um 23.00 Uhr schloß der 2. Vorstand die Versammlung.
der Schriftführer:
Josef Scherzinger
Verwaltungsratsitzung am 23.7. im Gasth. Bad:
Um 20.45 eröffnete der 2. Vorstand Kurt Waltert die Sitzung. Anwesend waren 10 Mitglieder. Lothar Kienzler erschien zu Beginn der Sitzung. Kurt Waltert informierte L. Kienzler über den Beschluß der Versammlung vom 19.7. und bat ihn sich zu den Vorwürfen zu äußern. Kienzler sagte, daß er dies Äußerung nicht getan hat. Er sagte noch wie kann ich so etwas über Klaus Westphal sagen wo ich selbst stark interessier daß er den Posten des 1. Vorstandes übernimmt. Winker Richard sagte nun, daß es schon früher mit L. Kienzler Unstimmigkeiten gegeben hätte und deshalb jetzt dieser Ausschuß gebildet wurde um über diese Sache abzustimmen. Die fünf gewählten Ausschussmitglieder schritten nun zur geheimen Abstimmung. Mit 3 zu 2 Stimmen wurde für den Auschluß von L. Kienzler gestimmt. Um 21.45 schloß der 2. Vorstand die Sitzung.
Der Schriftführer:
Josef Scherzinger
Mitgliederversammlung am 23. Aug. im Gasth. Bad.
Um 20.35 eröffnete der 2. Vorstand Kurt Waltert die Versammlung durch Begrüßung der 32 anwesenden Mitglieder. Er gab folgende Tagesordnung bekannt:
Aussprache mit Westphal KlausVerlesung des ProtokollsAntrag der RingerVerschiedenes
Klaus Westphal bat den Antrag der Ringer zuerst zu behandeln. Die Ringer hatten in einem schriftlichen Antrag gebeten den Ausschluß von Lothar Kienzler rückgängig zu machen. Nach längerer Diskussion wurde festgestellt daß der Ausschuß, der über den Ausschluß von Lothar Kienzler beschlossen hatte, Satzungsmässig nicht beschlussfähig war. Der Ausschluß war somit ungültig. Es wurde ein Auschuß von drei Mitgliedern gebildet die mit der Verwaltung des Vereins über die Angelegenheit zu bestimmen haben. Dem Ausschuß gehörten an: Faller Herbert, Faller Günter u. Winterhalder Willi.
Westphal Klaus stellte sein Amt als 1. Vorstand entgülig nieder und bat zugleich ihn als Mitglied zu streichen. Nachdem Lothar Kienzler erschienen war wurde der ganze Fall nochmals diskutiert. Kienzler protestierte energisch gegen den Vorwurf sich Vereinsschädigend verhalten zu haben. Nach längerem Hin u. Her wurde nochmals über den Fall abgestimmt. Stimmberechtigt waren 11 Verwaltungsmitglieder und das oben erwähnte Dreiergremium. Von den 14 abgegebenen Stimmen fielen 8 auf Nichtausschluß von Lothar Kienzler, 4 waren für Ausschluß 2 waren ungültig.
In der Zwischenzeit hatte der Schriftführer die beiden letzten Protokolle vorgelesen die von der Versammlung unbeanstandet angehört wurden. Da die Sporthalle bis auf weiteres geschlossen ist wurde über Ausweichmöglichkeiten diskutiert. Wille Tolksdorf versprach sich mit Don Bosko Heim, Schönwald oder Neukirch in Verbindung zu setzen. Da am 7.9. die Kämpfe der 1. Mannschaft beginnen ist dieses Problem sehr dringen. Ob die 2. Mannschaft im Ringen starten kann ist fraglich da sie zu spät gemeldet wurde. Ferner wurde beschlossen einen Versicherungsfachmann einzuladen um das Problem der Haftpflicht zu klären.
In den Verein neu aufgenommen wurden: Jahn Klaus, Ringen, Wolfram, Ringen, Richard Funkt, passiv. Um 23 Uhr schloß der 2. Vorstand die Versammlung.
Der Schriftführer
Josef Scherzinger
Außerordentliche Generalversammlung am 30.08.68
Um 20.30 eröffnete der 2. Vorstand die Versammlung. Anwesend waren 30 Mitglieder. Nach Begrüßung des Ehrenvorsitzenden Albin Nopper sowie Ehrenmitglied Lichtenberg Hermann und der übrigen Versammlungsteilnehmer gab der 2. Vorstand die Tagesordnung bekannt.
Verlesen des letzten ProtokollsKassenberichtNeuwahlenVerschiedenes
Der Schriftführer verlas das letzte Protokoll das von der Versammlung gut geheißen wurde. Hauptkassier Scherzinger gab einen kurzen Bericht über den derzeitigen Kassenstand.
Der Kassenstand betrug 995,- DM. Um die Neuwahlen durchführen zu können wurde ein Wahlausschuss gebildet. Ihm gehörten an: Vesenmaier Walter, Jahr Herbert, Kuner Bernhard. Kuner bat nun um Vorschläge für den 1. Vorstand. Als einziger wurde Kurt Waltert vorgeschlagen. Die geheime Abstimmung ergab folgendes Resultat.
17 Stimmen mit ja, 7 Stimmen mit nein. 5 Stimmen waren ungültig. Wolpert Heinz weigerte sich an der Wahl zu beteiligen. Nun übernahm der Neugewählte 1. Vorstand Waltert Kurt wieder die Leitung der Versammlung. Als Geschäftsführer wurden vorgeschlagen: Scherzinger Ernst, Amann Franz u. Kuss Rudolf. Bei der geheimen Abstimmung entfielen auf Scherzinger Ernst 21 Stimmen. Scherzinger Ernst nahm die Wahl an. Als 2. Vorstand wurden vorgeschlagen: Winterhalder Wille und Amann Franz. Bei der geheimen Abstimmung entfielen auf Winterhalder Willi 20 Stimmen auf Amann Franz 2 Stimmen. 7 enthielten sich der Stimme. Als neuen Trainer der Rasenkraftsportjugend wurde Kuner Bernhard bestimmt der versprach bis zur Generalversammlung dieses Amt zu versehen. Die übrigen Verwaltungsmitglieder blieben im Amt. Lichtenberg Hermann lehnte jede Verantwortung für etwaige Unfälle auf dem Übungsplatz des Rasenkraftsportes ab, da die Einzäunung zum Teil gar nicht mehr vorhanden it. Eschle Dieter gab bekannt, daß die 1. Gew. Heb. Mannschaft dieses Jahr in der Landesliga startet. Der 1. Heimkampf der Ringer fällt aus, da die Lokalfrage noch nicht gelöst ist. Die 2. Mannschaft kann diese Jahr nicht starten, da sie zu spät gemeldet wurde. Bei schlechter Witterung muß jede Mannschaft einen Kassier stellen. Die Presse wird gebeten den Kassenstand nicht in der Zeitung zu bringen.
Um 23.30 schloß der 1. Vorstand die Versammlung.
Der Schriftführer
Karl Scherzinger
Versammlung am 11.10. im Gasth. z. Bad.
Um 20.45 eröffnete der 1. Vorstand die Versammlung durch Begrüßung der 20 anwesenden Mitglieder so wie Ehrenvorsitzender Albin Nopper. Der Schriftführer verlaß das Protokoll der letzten außerordentlichen Generalversammlung das von der Versammlung gutgeheisen wurde. Kassier Scherzinger gab einen ausführlichen Kassenbericht. Zur Zeit hat der Verein noch 808,64 DM bares Geld. Lothar Kienzler stellte den Antrag, daß ab sofort für 100 km Fahrt nicht mehr als 10,- DM bezahlt werden, sondern 10 l Sprit. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Der zweite Antrag lautete auf Sperrung der Kasse. Jede Sonderausgabe muß von der Versammlung genehmigt werden. Dieser Antrag wurde mit 1 Gegenstimme angenommen. Eine rege Diskussion fand über die Lage der 1. Ringermannschaft statt. Es wurde beschlossen mit allen Mitteln zu versuchen den Klassenerhalt zu sichern. Gleichzeitig wurde nochmals an die einzelnen Ringer die Forderung gestellt, das Training auch regelmäßig zu besuchen. Trainiert wird immer Dienstags in der Festhalle. Die Schüler haben Gelegenheit in t. Georgen einen Gymnastickurs mitzumachen. Die Hin u. Rückfahrt wird von Vereinsmitgliedern geregelt. Die Judogruppe hat die Möglichkeit am Freitag um 18 Uhr zu trainieren. Weber Karl spendete 5 DM in die Vereinskasse. Um 23 Uhr schloß der 1. Vorstand die Versammlung.
Der Schriftführer
Josef Scherzinger
Verwaltungsratsitzung am 20.12.68 im Bad
Um 21 Uhr eröffnete der 1. Vorstand die Sitzung. 7 Mitglieder waren anwesend. Der 1. Vorstand gab zuerst einen kurzen Rückblick. Kassier Josef Scherzinger gab den Kassenstand bekannt der 750 DM betrug. Von Ludwig war eine Rechnung von 209,- DM für Rohre zum Bau eines Wurfgitters für den Rasenkraftsport gekommen. Es wurde beschlossen die Rechnung zu bezahlen. Die Generalversammlung wurde auf den 31. Januar festgelegt. Sie findet im Gasth. Bad statt. Am 17. Januar findet die nächste Verwaltungsratsitzung statt. Der Rasenkraftsport erhält für das kommende Jahr keine Sonderzuteilung. Es wurde der Vorschlag gemacht die Rasenkraftsportler sollen das Jahr 1969 noch im K. J. K 1906 verbleiben um durch den Beitrag den Verein finanziell zu unterstützen. Der K. J. K ist nicht daran interessiert daß die Abteilung Rasenkraftsport sich selbstständig macht.
Der Schriftführer
Jos. Scherzinger
Verwaltungsratsitzung am 17.1.1969 im Gasth. z. Adler
Um 20.45 eröffnete der 1. Vorstand die Sitzung. Nach Begrüßung der anwesenden zehn Mitglieder gab er die Tagesordnung bekannt:
GeneralversammlungRasenkraftsport Verschiedenes
Für die einzelnen Posten innerhalb der Verwaltung stellten sich folgende Mitglieder zur Verfügung. Diese Aufstellung hat nur dann Bedeutung wenn sonst keine anderen Vorschläge während der Generalversammlung gemacht werden:
Vorstand: Waltert Kurt2. Vorstand: Winterhalder WilliGeschäftsführer: Scherzinger ErnstProtokollführer: Scherzinger JosefKassenführer: Scherzinger JosefU. Kassier. ?Trainer:
Gew. Heb. Eschle Dieter
Ring. Jahr Kurt
Ras. K. Lichtenberg Hermann
Gew. Heb. Jugend =
Ring. Jug. ?
Ringe. Schüler: Kienzler Lothar.
Zur Generalversammlung wird jedes einzelne Mitglied schriftlich eingeladen. Die Gesamtabmeldungen der Rasenkraftsportler wird von der Verwaltung nicht angenommen, da sie nicht einzeln abgegeben wurde und das ganze Schreiben von einem Nichtmitglied unterschrieben war. Dieser Beschluß wurde von der Verwaltung einstimmig angenommen.
Der Unterzeichner dieser Abmeldung Winker Richard wurde per Einschreiben von diesem Beschluß benachrichtig.
Hermann Lichtenberg bleibt weiterhin im K. J. K. Der K. J. K. führ die Sparte Rasenkraftsport weiter als Sportart. Auch dieser Beschluß fand einstimmige Annahme. Lichtenberg Herm. will im Frühjahr mit einem Aufbautraining beginnen wozu er alle Sportskammeraden anderer Sparten herzlich einlädt.
Um 22.30 schloß der 1. Vorstand die Sitzung.
Der Protokollführer:
Jos. Scherzinger!