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Protokollbuch 252-283

Mitgliederversammlung am 14 Dez 51 Furtwanger HofTagesordnung:

Verlesen des letzten ProtokollsAufnahme neuer MitgliederBericht über Durchführung der Stadtmeisterschaften LeichtathletikSportlichfinanziel.Bericht vom Verbandsdelegiertentag des Südbad. Schwerathletik-Verbandes in HornbergV. Bekanntgabe geschäftlicher AngelegenheitenVerschiedenesWerbemasnahmen.MannschaftsführerDas Protokoll wurde verlesen u. in Ordnung befunden.Neu aufgenommen in den Verein wurden Fischer Hans, Brand Günter u. Willi Firus.Über die Stadtmeisterschaften gab Fritz Pfaff einen einen kurzen Bericht. Die Meisterschaften wurden im Kameradschaftlichen u. sportlichen Geiste ausgetragen. Die Leistungen waren durchweg sehr gut. Nach einer zusammenstellung von Pfaff, kamen die Teilnehmer des Kraftsportklubs auf 38 Punkte. D. T. auf 29 u. Der F.C. auf 5 Punkte. Somit kam der Kraftsportklub mit 9 Punkten Vorsprung an die erste Stelle, und der Vorstand meinte es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn der Wanderpreis im nächsten Jahre nicht 100 % an den Kraftsportklub fallen würde. Der Wanderpreis soll getrennt, d. h. also extra für den Wanderpreis festgesetzte Übungen ausgetragen werden, denn die Kraftsportler bevorzugen mehr technische u. die Turner geben mehr Lauf und Springübungen. Es soll auch darauf geachtet werden, das 1952 die Stadtmeisterschaften etwas früher zur Durchführung kommen sollen, damit auch diese Sportler, welche die Uhrmacherschule besuchen u. im September u. Oktober Ferien haben daran teilnehmen können. Eine kleine Übersicht über die Leistungen der Meisterschaften gab Lichtenberg Hermann noch bekannt. Pfrengle Hermann erreichte im Diskus 31,13 m. Ganter Otmar im Hammerwerfen 40,91 m Lichtenberg Hermann im Dreikampf. Wurfgewicht 14,70 m Steinstossen 7,61 m Kugelstossen 10,98m Kugel-Schocken 19,60 m Speerwurf 36,95 m u. im Schleuderball 57,60 m. Man kann wohl sagen, dass dieses durchweg ansehnliche Leistungen darstellen. Finanziell war dieser Tag auch zufriedenstellend. Festzeichen wurden 292 verkauft im Betrag von 176,90 M. auslagen 83,65 M., blieb also ein Gewinn von 93,35 M. Der Vorstand dankte für die Einführungen, u. sprach auch allen, die mitgeholfen haben am gelingen der Meisterschaften, seinen herzlichsten Dank aus.Fritz Pfaff besuchte den Verbandsdelegiertentag des Südbad. Schwerathletick-Verbandes in Hornberg, u. gab darüber einen genauen und ausführlichen Bericht, der Ihn von Seiten des Vorstandes u. der Mitglieder ein grosses Lob einbrachte.Über die übrige Arbeit des Unterkassiers August Epting berichtete Pfaff ebenfalls, und sprach Ihm sein grösstes Lob aus. Ist es doch seit seiner langen Tätigkeit innerhalb des Vereins das erste mal, dass am Jahresende die Beiträge restlos hereingekommen sind. Brennholz zum heizen des Übungslokals wurde von Förster Otto Faller angewiesen. Dasselbe wurde von einigen aktiven Mitglieder aufbereitet, u. von Sportskamerad Otmar Ganter nach Feierabend angefahren. Vorstand Sauter sprach allein an der Holzacktion beteiligten im Nahmen des Vereins seinen Dank aus. Die von der Westfalia gekaufte Brückenwaage ist sehr gut ausgefallen, sie ist geeicht, u. nach Proben die gemacht wurden, dürfte sie ziemlich genau stimmen. Neu aufgefüllt muss auch die Ringmatte wieder werden, und der Geschäftsführer Pfaff hat bei der Firma Berg zu diesem zwecke 100 kg Kokosfasern bestellt zum Preise von 130 M. Auch über die Anschaffung eines Geräteschrankes wurde beraten. Da der Verein nur über eine Ringermannschaft verfügt, sind dementsprechend die Totogelder ausgefallen. Wenn tatsächlich der Wille vorhanden wäre könnte der Verein eine Gewichtshebermannschaft u. eine zweite Ringermannschaft auf die Beine bringen, denn mit einer so grossen aktiven Mitgliederzahl müsste etwas zu machen sein, u. dies würde sich bei der Zuteilung von Totogeldern wesentlich bemerkbar machen. Fritz Pfaff regte die Werbung neuer Mitglieder an, u. meinte, dass hauptsächlich die jüngeren unter Kameraden viel Gelegenheit hätten, u. betonte aber ausdrücklich, dass dies aber nur auf faire Weise geschehe Auch Kamerad Lichtenberg sprach ein paar Worte darüber u. erklärte, dass im Kraftsportklub viele Sportmöglichkeiten vorhanden sind, nicht nur Gewichtheben u. Ringen u. forderte die Mitglieder auf, bei Werbung neuer Sportler dieselben ausdrücklich darauf Aufmerksam zu machen. Ehrenmitglied Albin Nopper rügte es scharf, dass es noch nicht möglich war eine Gewichthebermannschaft auf die Beine zu bringen, u. es tatsächlich schade ist um die neue Hantel die 430 M gekostet hat u. so wenig benützt würde. Er selbst hat Gewichtheben erst mit 34 Jahren angefangen u. ist noch auf gute Leistungen gekommen. Ein Beweis dafür, das man zum Stemmen nie zu alt ist. Allerdings gehört ein gutes Training u. Energie dazu. Kamerad Brand meinte, dass auch im Vereinskasten mehr Berichte ausgehängt würden, denn auch das würde viel zur Werbung beitragen. Hierzu erklärte der Geschäftsführer Pfaff, dass der Kasten dazu viel zu klein wäre u. er schon öfters die Möglichkeit ins Auge gefasst habe, einen neuen großen Kasten anzuschaffen. Bis jetzt habe er allerdings die Ergebnisse der Kämpfer in 4 führenden Zeitungen veröffentlich. Der Vorstand Paul Sauter dankt allen für ihre Ausführungen u. meinte, dass nur eifriges Training u. Kameradschaft zum Ziel führen kann, u. nur Training u. sportliche zusammenarbeit gibt den Grundstock für eine schlagkräftige Mannschaft. Ehrenmitglieder Ernst Braun u. Albin Nopper, setzten sich dafür ein, dass aktive Mitglieder die in der Mannschaft stehen, u am Tage eines Mannschaftskampfes dringen auswärts müssen, bis zum Beginn des Kampfes unbedingt da sein müssen, u. wenn nicht anders möglich mit einem Privatwagen auf Kosten des Vereins hergebracht werden. Der Kampf vor 14 Tagen konnte in Vöhrenbach wegen Todesfall des jungen Sportskameraden Bruno Schyle nicht stattfinden. Zum zeichen der Trauer für den jungen Sportler erhoben sich alle Anwesenden in stillem Gedenken von ihren Sitzen. Der Vorstand dankte allen noch einmal für die rege Aussprache u. schloss um 22.30 Uhr die Versammlung welche von 27 Mitgliedern besucht war mit einem dreifach Kraft-Heil.
Der Vorstand Der Schriftführer
I. V. Fr. Pfaff A. Kienzler

Monatsversammlung vom 18.I.52 (Furtwanger Hof)Tagesordnung



Verlesen des letzten ProtokollsAufnahme neuer MitgliederBezirkstag in DonaueschingenMaskenballVerschiedenes
Um 21.55 Uhr eröffnete der zweite Vorstand Fritz Pfaff in Abwesenheit des ersten Vorstandes die Versammlung, welche von 31 Mitgliedern besucht war. Pfaff rügte die Leichtatletick-Abteilung wegen ihres späten Eintreffens, und ermahnte sie, das nächste mal etwas früher zu erscheinen, damit die Versammlung pünktlich beginnen kann. Sodann erteilte er dem Schriftführer das Wort.

Das Protokoll wurde verlesen und für gut befundenNeu aufgenommen in den Verein wurden August Jägle, Artur Heizmann und Rudolf Selb.Lichtenberg Hermann gab als dann einen kurzen Bericht von der Bezirkstagung Leichtathletick in Donaueschingen. Unter anderem teilte er auch mit, dass nun auch für die Abteilung Leichtathletik Totogelder ausbezahlt werden. Lichtenberg vertrat die Ansicht, dass der Verein in nächster zeit mal etwas größeres aufziehen müsse. Dem hiehlt Fritz Pfaff entgegen, dass der Verein 1956 sein 50. järiges Bestehen feiern kann, und er nicht dafür sei vorher etwas zu veranstalten. Die Frage der Kampfrichter Stellung wurde ebenfalls wieder aufgerollt. Furtwangen hatte früher immer zwei Kampfrichter, und zwar in den beiden Sportskameraden Fritz Pfaff und Albin Nopper. Durch die dauernden änderungen der Wettkampfordnungen wachsen die älteren Kameraden heraus und es wäre dringend notwendig, dass sich jüngere Sportkameraden als Kampfrichter ausbilden liesen. Eine Einladung zur Bezirkstagung in Donaueschingen am 20.II.52 erhielt der Verein, und wird daselbst der Protest von Tennenbronn erledigt. Für diejenigen Mitglieder welche nicht darüber Bescheid wussten gab Pfaff einen kurzen Bericht. Einen zweiten Protest im Bantamgewicht hat Tennenbronn ebenfalls eingelegt, der Ihnen aber wenig nützen wird, da derselbe erst am Wirtschaftstisch zur Sprache kam. Dieses ist eine schlaue Tacktik von Tennenbronn, denn ihre Rechnung lautet: Legen wir für zwei Kämpfe Protest ein, wird eventuell einer für Furtwangen u. einer für Tennenbronn entschieden, so steht der Kampf 4:4 und sie hätten erreicht was sie wollten. Nopper Albin erklärte ausdrücklich, dass sich die Delegierten die zur Tagung gewählt werden, sich auf die Hinterbeine stellen müssen, und da Kampfrichter Faiss das urteil genau nach der Wettkampfordnung gefällt hat, sich auf gar keinen Kompromiss einlassen. Als Delegierte wurden Fritz Pfaff, Konrad Bommer und Albin Nopper einstimmig gewählt. Im Einvernehmen aller Anwesenden wurde beschlossen, am 16.II.52 im Saale des Furtwanger Hofes einen Maskenball abzuhalten. Zum Tanze wird wie im letzten Jahre die Kapelle Gulde aufspielen. Im Laufe der kommenden Woche möchten sich einige der aktiven Mitglieder bereits finden, um den Inhalt der Ringmatte mit der Zupfmaschine zu zupfen, und am Samstag wird dieselbe vom Sattler wieder in Ordnung gebracht. Kamerad und Mannschaftsführer Bommer sprach sich dahin aus, dass er stolz auf seine Mannschaft ist, und er hoffe und auch glaube seine Männer an den Platz zu bringen, an den sie gehören, und an die erste oder mindestens zweite Stelle der Tabelle. Bommer regte auch an, dass denjenigen Sportlern welche ihr Gewicht runtertrainieren müssen, nach dem Kampf ein Vesper bezahlt wird. Unser Kassier Pfaff drückte aber bekanntlich seinen Daumen fest auf die Vereinskasse, und nur in nicht zu umgehenden Fallen nimmt er ihn weg. Durch gelegentliche Sammelaktionen unter den Mitglieder bei Versammlungen wurde auch dieses Problem auf gute Art gelöst, und dies zeuge wirklich für eine gute Kameradschaft und Gemeinschaftsgefühle innerhalb des Vereins. Ehrenmitglied Nopper beantragte, dass in Zukunft die Versammlungen in einem geschlossenen Raum abgehalten werden. Zum Thema Kampfrichter erklärte Nopper, dass der Verein unbedingt Kampfrichter stellen müsse, und dass dieselben vom Ringwart geschult werden müssten. Überhaupt müssten im Training viel mehr Ringkämpfe von den jungen Ringern durchgeführt werden, und müssten diese jungen Ringer von den älteren Kameraden gründlich geschult werden. Bisher standen sich tatsächlich immer nur die Männer gegenüber welche in der Mannschaft stehen, und die jüngeren trieben im Training alles mögliche, nur keinen Sport, und ist für die Dauer kein Zustand. Die älteren Sportler müssen diejenigen für das Ringen und für das Gewichtheben wieder begeistern. Hauptsächlich auch für das Gewichtheben, denn Gewichtheben ist der Grundstock für alle Sportarten der Athletick. Der zweite Vorstand Pfaff erklärte, dass er die Worte seines Vorredners nur unterstreichen könne. Als Kampfrichter wurde von Pfaff Robert Faller vorgeschlagen, und er glaube dass Faller diesem Amt auch gewachsen wäre. Leider bringt aber Faller wie er sich äuserte nicht soviel Interesse auf, um sich als Kampfrichter für den Verein zu betätigen, und so wurde der Punkt wieder bis auf weiteres verschoben. Nach der Versammlung hat sich dann allerdings noch ein Kamerad zur Kampfrichterausbildung gemeldet, und es zu wünschen, dass diese Sache damit in Ordnung kommt. Mit einem dreifache Kraft-Heil schloss der zweite Vorstand Fritz Pfaff um 23.25 Uhr die Versammlung.

Der Vorstand Der Schriftführer
I. V. Fr. Pfaff A. Kienzler

Verwaltungsratsitzung am 05.II.52 (Gasthaus Sommerberg)
In Abwesenheit des 1. Vorstandes eröffnete der 2. Vorstand Fritz Pfaff um 20.25 Uhr die Verwaltungsratsitzung, bei welcher 10 Verwaltungsmitglieder anwesend waren.

Die Generalversammlung wurde auf den 15.März 1952 abend 20 Uhr festgelegt. Am Sonntag den 16. März findet in Vöhrenbach der Vorkampf im Ringen statt.Zur Neuwahl der Verwaltung wurden für den ersten Vorstand verschiedene Vorschlage gemacht. Wenn als 1. Vorstand kein günstiger Mann vorhanden ist, wird Fritz Pfaff die Vorstandschaft des Vereins übernehmen, wird aber dann, wenn auch ungern, das Amt des Kassiers, welches er 23 Jahre inne hat abgeben. Auch alle anderen Posten des Vereins wurden durchgesprochen, um die Generalversammlung nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Die Spartenleiter wurden gebeten, an der Versammlung einen kurzen Bericht über die Tätigkeit des vergangenen Jahres zu geben. Das Amt des technischen Leiters kommt in Wegfall. Um dem jungen Mitglied Herbert Vogel die Möglichkeit zu geben, sich im Ringen zu üben u. zu trainieren, wurde beschlossen, demselben ein Ringertrikot auf Kosten des Vereins anzuschaffen, da Vogel als Lehrjunge nicht in der Lage sich solches zu kaufen. Um bei Sportveranstaltungen und Festzügen ein einheitliches Bild herzustellen wurde festgelegt, dass der Verein 20 weisse Trikots anschafft, welche bei festlichen Gelegenheiten an die Mitglieder ausgegeben, und nach der Veranstaltung wieder eingesammelt werden. Die kurzen Hosen müssen die Mitglieder selbst besorgen, und zwar einheitlich in der selben Farbe. Für die Fahnenabordnung werden zudem noch 3 lange weisse Hosen angeschafft. Da soweit alles ruhig und sachlich durchgesprochen war schloss der 2. Vorstand Pfaff die Sitzung um 23 Uhr. Kraft – Heil
Der Vorstand Der Schriftführer
I. V. Fr. Pfaff A. Kienzler

Jahreshauptversammlung am 15. März 1952 im Vereinslokal Furtw.-Hof
Tagesordnung



Verlesen der ProtokolleTätigkeitsberichtDes GeschäftsführersFachwart für GewichthebenFachwart für RingenRasenkraftsport u. LeichtathletikKassenberichtEntlastung u. NeuwahlenGenemigung des HaushaltvoranschlagesAufnahme neuer MitgliederVerschiedenes
Fritz Pfaff eröffnet in Vertretung des I. Vorstandes um 20.15 Uhr die Versammlung. Als erstes übermittelte er Grüße des I. Vorstandes Paul Sauter an die Versammlung, da derselbe infolge Krankheit am kommen verhindert war. Ebenfalls lies sich Ehrenmitglied Kosmas Öhler durch den II. Vorstand Pfaff entschuldigen. Kosmas Öhler stiftete für die Vereinskasse 2 M wofür ihm herzlich gedankt sei. Sodann gab Pfaff einen kurzen Bericht über den Verlauf des Maskenballes bei welchem ein Reingewinn von 79,95 M herauskam. Bei der Protestsitzung in Donaueschingen über den Kampf im Bantamgewicht hatte nur der Mannschaftsführer Bommer mitzureden, und der Kampf musste auf Neutralem Boden wiederholt werden wo er verloren ging.

Der II. Vorstand ging dann zur Tagesordnung über, u. gab dem Schriftführer das Wort.

Der Schriftführer verlas das Protokoll von der Jahreshauptversammlung vom 10.2.51 u. von der letzten Monatsversammlung vom 18.I.52 u. wurden dieselben in Ordnung befunden. Pfaff dankte dem Schriftführer im Namen des Vereins für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Einen ausführlichen Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr legte der Geschäftsführer Fritz Pfaff vor. Der Verein umfasst heute 95 Mitglieder, davon sind 33 aktive, 47 Passive, 5 Jugendliche und 10 Ehrenmitglieder. Auch dankte Pfaff unserem Mitglied Jägle für die kostenlose Überlassung des Übungslokales. Die Versicherung wurde im vergangenen Jahre in zwei Fällen in Anspruch genommen. Es wäre zu wünschen, dass der Verein im nächsten Jahre eine günstigere Versicherung finden würde. Der Geschäftsführer Pfaff wird jedenfalls alles versuchen um etwas besseres auf die Bahn zu bringen. Ehrenmitglied Ernst Braun sprach dem Geschäftsführer für sein ausführliches Referat im Namen des Vereins den herzlichsten Dank aus. b.) Miggler Erich berichtete über das Gewichtheben, u. erklärte dasselbe für eine zweitrangige Angelegenheit, da sich bis jetzt nur wenige Mitglieder bereitfinden im Gewichtheben wirklich aktiv u. intensiv zu trainieren. Bei der Bezirksmeisterschaft in Triberg erkämpfe sich Erich Miggler den I. Guerino Franki einen II. u. Helmut Treier einen III. Preis. Miggler gab der Hoffnung ausdruck, dass im kommenden Jahr das Gewichtheben mehr Auftrieb bekommt. b) Guerino Franki gab einen kurzen über die Leistungen im Ringen, u. war mit den errungenen Erfolgen sehr zufrieden wäre. d. Über Rasenkraftsport berichtete Lichtenberg Hermann, u. konnte sehr gute Erfolge der Leichathleten bekannt geben. 8 Meisterschaften kann Lichtenberg allein für sich verbuchen. 5 Meisterschaften errang sich Ottmar Ganter, u. eine Meisterschaft holte sich Hermann Pfrengle. Im grossen u. ganzen gesehen haben sich die aktiven Sportler im vergangenen Jahre gut gehalten. Ehrenmitglied Hügle u. Fritz Pfaff dankten den Fachwarten für Ihre Ausführungen, u. legten den aktiven Sportlern dringend ans Herz sich im kommenden Jahr kräftig an den Laden zu legen. Auch Lichtenberg ermahnte die Sportler nicht im Training nachzulassen, u. es wäre gut, wenn alle Stemmer u. Ringer würde, auch Leichtathletik treiben, denn dies alles sind die Grundübungen zu einem erfolgreichen Training.Kassier Fritz Pfaff gab den Kassenbericht. Die Einnahmen betrugen 2393,46 M. Ausgaben 1967,84 M. Kassenbestand am 15.März 1952 . 425,62 M. Ehrenmitglieder Hügle u. Braun hatten die Kasse geprüft u. in Ordnung befunden. Sie sprachen dem Kassier Ihren Dank aus, und brachten Ihm ein dreifaches Kraft – Heil aus. Pfaff sagte aus, dass seine Arbeit groß und umfangreich ist u. er nicht viel freie Zeit habe, allerdings müsse man eben Lust und Liebe für diese Arbeit aufbringen.Hügle entlastete die Verwaltung und hob hervor, dass der Verein im verflossenen Jahre finanziell und sportlich grosse Erfolge zu verzeichnen habe. Da der bisherige I. Vorstand Paul Sauter infolge gesundheitlicher Schwierigkeiten das Amt zur Verfügung stellt, müsste der Vorstand neu gewählt werden, u. vorgeschlagen wurde Fritz Pfaff, u. die Wahl fiel in geheimer Abstimmung auch einstimmig auf Pfaff. Auf die Frage, ob er die Wahl annehme erklärte Pfaff, dass er sich dies vorbehalte, bis die weiteren Verwaltungsmitglieder gewählt seien. Als II. Vorstand wurde Guerino Franki gewählt, und auch er wird sich bemühen, sein Amt in Ehren auszuführen. Ein schwieriger Punkt war die Wahl eines neuen Kassiers. Fritz Pfaff hatte die Kasse des Vereins 23 Jahre verwaltet, u. sie war in treuen Händen u. es sei Fritz Pfaff im nahmen des Vereins für seine vorbildliche Kassenführung nochmals herzlich gedankt. Gerne wollte Pfaff das ¼ Jahrhundert als Kassiers voll machen, aber I. Vorstand, Geschäftsführer u. Kassier ist nicht miteinander vereinbar, u. so müsste er übel oder wohl in den sauren Apfel beissen u. die Kasse einem anderen überlassen. Vorgeschlagen wurde für diesen Posten Paul Franki und auch einstimmig, ebenfalls in geheimer Wahl gewählt. Paul Franki nahm die Wahl an. Der Verein wird auch in Paul Franki einen gewissenhaften u. sauberen Kassier besitzen. Die übrigen Mitglieder alten Verwaltung wurde einstimmig in der neuen Verwaltung wiederbestätigt. Lediglich Humbert Franki wurde als Jugendleiter neu gewählt. Nach dem nun die neue Verwaltung beisammen war, erklärte sich Fritz Pfaff bereit, als I. Vorstand die Geschicke des Vereins probeweise für ein Jahr in die Hand zu nehmen, u. den Verein auch im kommenden Jahre zu Ehren zu führen. Unterkassier wie im letzten Jahre ist auch wieder August Epting u. Pfaff sprach ihm seinen Dank aus für seine tatkräftige u. fleissige mitarbeit. Die Mitgliederbeiträge für aktive u. passive von 1.50 M. u. für Jugendliche von 10 Pf zu erhöhen liegt kein Grund vor. Die von Lichtenberg angeschnittene Frage für Ermäßigung der Schülerbeiträge, beantragte der I. Vorstand Pfaff, im engeren Kreise zu entscheiden. Für die Rasenkraftsportler hat Lichtenberg ein Stabhandstange bestellt, da diese dringen benötigt wird. Neu aufgenommen in den Verein wurden Paul Schweizer u. Karls WüstemannPfaff verlas ein Schreiben vom Kraftsportverein Wollmatingen zwecks Mannschaftskampf mit Rückkampf, u. wäre dafür für den Monat Mai zuzusagen. Guerino Franki bemängelte, dass im letzten Jahr keine Freundschaftskämpfe ausgetragen wurden, u. er würde es begrüssen, wenn im neuen Jahre soviel Kämpfe wie möglich ausgetragen würden. Selbstverständlich sind die Fahrten zu Mannschaftskämpfen für den I. Vorstand sowie für den Kassier frei. Konrad Bommer dankte Fritz Pfaff u. Franki nochmals für die Annahme Ihrer Ämter. Auch im nächsten Jahre hofft Bommer, seine Männer als Mannschaftsführer in fairen Kämpfen sie zu sehen. Pfrengle Hermann diskutiert über die Anschaffung von eigenen Vereinsnadeln, was aber infolge viel zu hoher Herstellungskosten unmöglich ist. In nächster Zeit wird sowie ein Verbandszeichen herauskommen, u. diese werden wesentlich billiger kommen. Der I. Vorstand weis noch einmal, wie so soft auf die Verbandszeitung hin, u. machte die Sportler darauf aufmerksam, dass es für sie Ehrensache u. auch wichtig sei dieselbe zu lesen. Um 23.55 Uhr schloss der I. Vorstand die Versammlung, die von nur 35 Mitglieder besucht war, mit einem dreifachen Kraft-Heil.
Der Vorstand Der Schriftführer
Fr. Pfaff A. Kienzler


Verwaltungsratsitzung am 25. April 1952 (Furtw. Hof)



Am 25. April 1952 berief der I. Vorstand die Verwaltung zu einer Sitzung zusammen. Zur Sprache kann hauptsächlich die Frage zur Anschaffung des Vereinssports. Die Firma Quelle hatte Muster geschickt, in Trikot u. kurze Hosen. Die Trikots in Weiss war vorzügliche Qualität, und wurde von sämtlichen Anwesenden befürwortet, dass dieselben in der benötigten Menge bestellt würden. Mit den kurzen schwarzen Hosen war die Versammlung weniger zufrieden, u. Sportskamerad Lichtenberg stellt ein Muster zur Verfügung, welches der Verein an die Firma Quelle zuschikt, mit dem Ersuchen, die Sporthosen nach diesem Muster anzufertigen. Am 3. u. 4 Mai findet in Freiburg ein Jugendleiter-Lehrgang statt, u. es wäre zu wünschen, dass sich der Jungendleiter bereit findet, denselben zu besuchen. Die Beitragsermässigung für Uhrmacherschüler wurde von allen Anwesenden befürwortet. Weiterhin wurde noch über die Unfallversicherung gesprochen, u. es waren alle der Meinung, dass sämtliche aktive Mitglieder bei der Unfallversicherung versichert sind. Nach diesen kurzen Besprechungen, waren die Verwaltungsmitglieder noch eine kurze zeit gemütlich beisammen, ehe sie sich auf den Heimweg machten.

Der Vorstand Der Schriftführer
Fr. Pfaff A. Kienzler


Monatsversammlung am 16.Mai 1952 (Furtw. Hof)Tagesordnung



Verlesen des ProtokollsNeu-AufnahmenMannschaftskämpfeKampfrichterlehrgang St. GeorgenBezirksmeisterschaft Jugend, HornbergVerschiedenes
Um 21 Uhr eröffnete der I. Vorstand Pfaff die Versammlung, und hies die Anwesenden herzlich willkommen. Den schlechten Besuch der Versammlung entschuldigte der Vorstand damit, dass der Termin etwas kurz war, u. sich nicht alle Mitglieder rechtzeitig informieren konnten. Im Anschluss daran bat Pfaff die Anwesenden, sich zum Gedenken des verstorbenen Sportskameraden Klausmann von den Sitzen zu erheben.

Das Protokoll wurde verlesen und in Ordnung befundenIn den Verein aufgenommen wurden, Wilhelm Nock, u. Gerhard RöderFritz Pfaff gab kurze Erläuterungen über die Rundenkämpfe der Ringer, und war im grossen u. ganzen mit den Leistungen derselben zufrieden. Von den 12 ausgetragenen Kämpfen wurden 2 gewonnen 5 waren unentschieden, u. 5 wurden verloren. Die einzelnen Ringer haben sich bei den Kämpfen gut gehalten. So kam als bester Ringer in der letzten Saison Dilger Karl als bester Mann bezeichnet werden, hat er doch von 10 Kämpfen nur einen verloren. Als zweiter Mann folgt Guerino Franki. Auch die Leistungen von Humbert Franki, und dieselben von Miggler Erich hob Pfaff hervor, und sprach allen im Namen des Vereins seinen Dank aus, ebenfalls eingeschlossen drin auch der Mannschaftsführer Konrad Börner. Auch Ehrenmitglied Hügle hob herfor, dass sich die Mannschaft gut ins Zeug gelegt hat, u. betonte, dass wenn gekämpft wird, auch Erfolge erziehlt werden. Einen Bericht über die Finanzielle Seite der Kämpfe gab der Kassier Paul Franki. Aus seinen Ausführungen ging hervor, dass aus den Rundenkämpfen ein Reingewinn von 155,10 M. heraussprang. Ehrenmitglied Albin Nopper sprach der Ringermannschaft auch seinen Dank aus. Er regte auch an, dass in den Pausen zwischen den Rundenkämpfen, es nichts schaden würde, wenn immer wieder Freundschaftskämpe, auch mit Oberligen ausgetragen würden. Dieses würde der Mannschaft u. ebenfalls dem Verein einen wesentlichen Auftrieb geben. Alsdann gab Nopper noch ein paar Worte zum besten vom Stemmen in Villingen, u. glaubte, nach der exakten u. sauberen Arbeit unserer Mannschaft müsste Furtwangen an 1.ster Stelle stehen. Nopper ermahnte die Gewichtheber die unsaubere Arbeit im Training nicht aufkommen zu lassenAm 17 u. 18. Mai finden in St. Georgen ein Kampfrichterlehrgang statt, wozu der Verein mindestens 2 Mann zu stellen hat. Voraussichtlich werden diesen Lehrgang Erwin Vollmer u. Alois Welte besuchen.Am 25. Mai finden in Hornberg die Bezirksmeisterschaften für Jugendliche u. Schüler im Gewichtheben u. Ringen statt. Fahrgeld u. Startgeld bezahlt der Verein.Fritz Pfaff gab den Anwesenden bekannt, dass die Sportkleidung eingetroffen ist, u. zwar die Trikot von der Firma Quelle, Führt in Bayer, u. die kurzen Hosen von der Firma Neckermann Franfurt am Main. Ein Schreiben schickte uns der Turnverein aus dem hervor geht, dass derselbe am 19. u. 20. Juli seine Festlichkeiten durchführt. Lichtenberg regte an, dass die diesjährigen Stadtmeisterschaften so früh wie möglich durchgeführt werden. Man einigte sich auf den 3. August, dies wäre 14 Tage nach dem Turnfest u. die Vereine müssen frühzeitig unterrichtet werden. Ehrenmitglied Nopper hob herfor, dass es zweckmäßig wäre, vor Beginn der Rundenkämpfe ein Ringmatten-Umrandung anzuschaffen, um auch so Unfälle zu verhüten. Eine zweite Ringermannschaft aufzustellen ist Gewichtsmässig nicht möglich. Pfaff machte darauf aufmerksam, dass die Unfallprämie rechtzeitig bezahlt wird, da der Verein nicht in der Lage ist die ganze Summe wie letztes Jahr auszulegen. Um 23.30 Uhr schloss der I. Vorstand Pfaff die Versammlung, welche von 26 Mann besucht war mit einen dreifachen Kraft-Heil
Der Vorstand Der Schriftführer
Fr. Pfaff A. Kienzler

Monatsversammlung am 6. Juni 1952 Furtw. Hof.
Anwesend waren 21 Mitglieder.Tagesordnung!



Verlesen des letzten ProtokollsAufnahme neuer Mitglieder Gaufest in Hornberg am 14. u. 15. JuniBadische Junioren u. Schuler in St. Georgen Frbg. am 5-6 JuliNeuanmeldung UnfallversicherungMannschaftskampf KuhbachVerschiedenesDas Protokoll wurde verlesen und wurde nicht beanstandet. Alsdann gab Erwin Vollmer einen kleinen Bericht über den Kampfrichterlehrgang in St. Georgen. Der Lehrgang wurde von Erwin Vollmer, u. Erich Miggler besucht. Lichtenberg H. schnitt dann gleich die Frage über die Festsetzung des Termins der Stadtmeisterschaften 1952 an, und stelle an die Uhrmacherschüler die Frage, ob es ihnen möglich ist am 2. August hier zu sein, was dieselben bejahten. Paul Franki berichtete über die Jugend u. Schülermeisterschaften vom 24. Mai in Hornberg. Die acht Jugendlichen, die in Hornberg waren, haben sich, trotzdem die Klassen alle stark besetzt waren, gut gehalten. Ebenfalls sehr gut gehalten. Ebenfalls sehr gut gehalten und beachtliche Leisten erziehlt haben Walter Spiesmacher und Günter Brandt bei den Kreismeisterschaften Leichtathletick in St. Georgen.In den Verein aufgenommen wurde Hermann DufnerEine Einladung, u. die Zeiteinteilung zum Gaufest am 14 – 15 Juni verlas Fritz Pfaff vom Kraftsportverein Hornberg. Die Meldeliste muß bis zum 8. Juni abgegeben sein. Die Fahrtgelegenheit wurde zufriedenstellend geregelt. Quartier wird von 5 Mann beansprucht. Sportkleidung zum Festzug wird ausgegeben. Fahne muss am Sonntag mit. Fahnenträger u. Begleiter wurden bestimmt. Startgeld wird aus der Vereinskasse bezahlt.Kraftsportverein Germania Freiburg.. St. Georgen sandte ebenfalls eine Einladung zu Ihrem 60. Jährigen Jubelfest am 5. u. 6 . Juli für Junioren u. Schüler. Der I. Vorstand Pfaff bat den Jugendleiter Humberg Frank dies im Auge zu behalten. Vorstand Pfaff erklärte, dass am 19. Juni die Unfallversicherung abgelaufen sei, die aber, wenn nicht vorher ausdrücklich gekündigt automatisch weiterläuft. Pfaff betonte aber ausdrücklich, dass diejenigen Mitglieder, welche die vier Mark Versicherungsbeitrag nicht bezahlen, u. deshalb auch nicht versichert sind, bei Unfällen in keiner Weisse Anspruch auf Schadensersatz haben. Im übrigen verlangte der I. vorstand, dass in Zukunft alle aktiven Mitglieder gegen Unfall versichert sind.Der Kraftsportverein Kubach macht am 10. August eine Schwarzwaldfahrt nach Furtwangen, und richtete eine anfrage an den Kraftsportclub Furtwangen ob es nicht möglich wäre in Verbindung damit einen Freundschaftskampf auszutragen. Sie würden für diesen Kampf 50 Mark verlangen, den Betrag aber für einen etwaigen returkampf wieder zurückzahlen. Ehrenmitglied Nopper betonte, daß wir wohl in den Gewichtsklassen schwierigkeiten haben, die Anfrage aber doch bejahend beantworten möchten. Auch Fritz Pfaff trat dafür ein, dass der Kampf stattfindet, bemerkte aber gleich dazu, dass wir bei gegebener Gelegenheit einen Freundschaftskampf in Kubach austragen werden. Nopper Albin erklärt, dass an verschiedenen Trainingsabenden der Saal nicht aufgeräumt wäre, und die Sportler erst Platz schaffen müssten um trainieren zu können. Infolge dessen waren schon Mitglieder wieder davon gelaufen, mit dem Bemerken lieber auf das Training zu verzichten. Nopper meinte, ob es nicht zweckmässig wäre, dem Vereinswirt eine Entschädigung für das Lokal zu bezahlen, den Wirt aber dann dafür verantwortlich zu machen, dass an unseren Trainingsabenden der Saal aufgeräumt und sauber ist. Der I. Vorstand hiehlt dem entgegen, dass der Verein den Saal unentgeltlich zu seinen Übungszwecken zur Verfügung hat, und dafür, hauptsächlich wenn am Montag vielleicht nach Feiertag u. im Saal eine Veranstaltung war, vom Vereinswirt nicht verlangt werden kann, dass der Saal am Dienstag aufgeräumt ist. Einem guten u. eifrigen Sportler wird es nichts ausmachen, wenn er zwischendurch mal 5 oder 10 Minuten Platz schaffen muss. Mit dem beiderseitigem guten Willen der aktiven Sportlern u. des Vereinswirts, wird es möglich sein, auch hier eine befriedigende Lösung zu finden. Da sich nun niemand mehr zu Wort meldete schloss der I. Vorstand Fritz Pfaff um 23,45 Uhr mit einem dreifachen Kraft-Heil die Versammlung
Der Vorstand Der Schriftführer
Fr. Pfaff A. Kienzler


Monatsversammlung am 4.7.52 Frutw. HofTagesordnung!

Verlesen des ProtokollsAufnahmen neuer Mitglieder
Veranstaltungen FestlichkeitenAusgabe der Diplome vom GaufestBezirksmeisterschaft Leichathletick
Junioren Freiburg St. Georgen
Bad. Meisterschaft Bruchsal. GauturnfestVersicherungVerschiedenesGemaMannschaftskampf Kubach
Stadtmeisterschaft



Um 21 Uhr eröffnete der I. Vorstand Fritz Pfaff die Versammlung und hiehs alle herzlich willkommen. Anwesend waren 24 Mitglieder.

Das Protokoll von der letzten Versammlung wurde verlesen und für gut befunden. Neuaufnahmen waren keine zu verzeichnen
Zu den Gaumeisterschaften in Hornberg gab der I. Vorstand einen kurzen Bericht, und sagte vorneweg, das dieses Gaufest seit seiner 30 Jährigen Zugehörigkeit zum Kraftsport das mieseste und schlechteste organisierte Fest war. Von Festlichkeit war keine Spur zu finden. Lediglich die Kämpfe wurden ausgetragen, und war auch der Sportplatz nicht Wettkampfmässig hergerichtet. Demzufolge waren auch die Leistungen. Trotzdem war die Sportliche Ausbeute für die Furtwanger Kraftsportler gut ausgefallen. Anschliesend an den Bericht gab Pfaff die Siegerurkunden an die Sportler aus. Es sind zu verzeichnen 3 I Preise, 6 II. Preise 1 dritten und 2 vierte Preise. Also alles in allem ein gutes Ergebnis. Lichtenberg erklärte, dass die Platzverhältnisse für Gewichtheben u. Rasenkraftsport miserabel waren, und man die Nerven behalten musste, um noch einigermassen Leistung erzielen zu können. Lediglich die Ringer haben sich gut gehalten u. Lichtenberg hat Ihnen ein Lob ausgesprochen. Ehrenmitglied Hügle sprach im Namen des Verein den Sportkameraden seinen Dank aus für die erfreulichen Erfolge welche Sie für die Ehre des Vereins erziehlt haben. Pfaff ermahnt die Anfänger im Training nicht nachzulassen, und fleissig die Übungsstunden zu besuchen, denn dieses würde Ihnen in den nächsten Jahren zugute kommen. Im Festzug waren 16 Mann vertreten, und die Einheitliche Kleidung hat sich gut ausgewirkt. Bis zum nächsten Festzug muss aber die Fahnenordnung lange weisse Hosen haben. Lichtenberg sprach sodann für den I. Vorstand und den Mannschaftsführer Bommer seinen besonderen Dank aus. Anschliesend berichtete Lichtenberg über die Bezirksmeisterschaft Leichtathletick in Donaueschingen. Auch dort erkämpften sich die Rasenkraftsportler 3 Erste, einen zweiten u. 2 vierte Siege. Auch diesen Kameraden dankte Lichtenberg für Ihr fleissiges Training u. Ihre erziehlten Erfolge. Bei den badischen Junioren am 5.-6. Juli in Freiburg St. Georgen wird Sportskamerad Karl Dilger als einziger vom Kraftsportklub Furtwangen vertreten sein, u. er muss dazuschauen, dass er den vom Verband gewährten Fahrtzuschuss erhält. Startgeld und 5 Mark Spesen für Dilger bezahlt der Verein. Zu de bad. Meisterschaften am 12 u. 13. Juli in Bruchsal entsendet der Verein die beiden Sportler Ottmar Ganter u. Erich Miggler. Auch diesen beiden gewährt der Vereinen einen Zuschuss von 10 Mark und wünscht Ihnen einen guten Erfolg. Zu dem Gauturnfest vom Turnverein 1872 welches am 20. Juli stattfindet, hat der Kraftsportklub bis heute noch keine Einladung erhalten. Sollte dieselbe aber doch noch eintreffen, so möchte der I. Vorstand bitten, dass alle bis zu den Ehrenmitgliedern im Festzuge mitlaufen. Die Sportkleidung wird an einem Trainingsabend ausgegeben.
Die Meldungen für die Unfallversicherung wurde vom I. Vorstand Pfaff getätigt. Versichert sind 25 Mann. Pfaff bat den Kassier Paul Franki eine Anzahlung zu leisten.
Eine Rechnung von 24 Mark schickte die Gema für eine Tanzveranstaltung vom 16.2.52. Eine diesbezügliche Veranstaltung fand an diesem Tage aber nicht statt, sondern erst am 19.2.52 und der I. Vorstand Pfaff setzte die Gema davon in Kentnis und promt kam eine Rechnung von 26 M. Da dieses Tanzvergnügung aber auf Rechnung des Wirtes ging, ist es notwendig, dass der Verein sich einen amtlichen Beleg ausfertigen, und diesen der Gema zukommen lässt. Am 10. August trägt der Verein mit der Oberligamannschaft Germania Kuhbach einen Mannschaftskampf aus. Mannschaftsführer Bommer wurde beauftragt, bis dahin eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu stellen. Bei schönem Wetter wird der Kampf auf dem Rathausplatz, u. bei ungünstiger Witterung im Saal des Furtwanger Hof ausgetragen. Abends ist gemütliches Beisammsein mit den Sportkameraden Kuhbachs in den Räumlichkeiten des Furtwanger Hofs. Der Termin für die Stadtmeisterschaften wurde am 18.6.52 an die ansässigen Vereine ausgegeben, und Pfaff bat den Kassier für deren Beschaffung sowie von Festzeichen Sorge zu tragen. Pfaff richtete an alle Mitglieder, welche nicht aktiv dabei tätig sind einen Appell bei dem Verkauf von Festzeichen u. auch anderen notwendigen Arbeiten mitzuhelfen. Sollte die Witterung ungünstig sein, so bleibt keine andere Wahl, als die Meisterschaften auf 14 Tage später zu verlegen. Auf eine Anfrage von Lichtenberg, ob es nicht möglich wäre die Meisterschaften mit Wirtschaftsbetrieb durchzuführen, meint Vorstand Pfaff dies in einer internen Verwaltungsratsitzung durchzusprechen. Da soweit alles durchgesprochen u. sich niemand mehr zum Wort meldete, schloss Vorstand Pfaff mit einem Kraft-Heil die Versammlung um 23,15 Uhr.

Der Vorstand Der Schriftführer
Fr. Pfaff A. Kienzler


Monatsversammlung am 5. September 1952 Furtw.-HofTagesordnung!

Verlesen des ProtokollsAufnahme neuer MitgliederAbrechung Stadtmeisterschaften - Mannschaftskampf KuhbachRückkampf in KuhbachStatutenänderungVerschiedenesSammlung für die BlindenBeschaffung von Heizmaterialbetr. Bezirksvorstand Aberle St. Georgen
Der I. Vorstand Fritz Pfaff eröffnete um 20,40 Uhr die Versammlung. Besucht war dieselbe von 25 Mitglieder. Bevor Pfaff zur Tagesordnung überging sprach er noch ein paar einleitende Worte über den vergangenen Sportsommer und war mit den gezeigten sportlichen Leistungen sehr zufrieden, aber allerdings nur mit diesen Sportlern welche fleissig das Training besuchen, denn nur diese können mit hervorragenden Leistungen an die Öffentlichkeit treten. Ein besonderes Lob sprach Fritz Pfaff den Leichtathleten aus. Pfaff ermahnte die aktiven Sportler dringend, an den Übungsabenden fleissig zu trainieren, um bei den kommenden Mannschaftskämpfen einen guten Mittelplatz zu erreichen.

Das Protokoll wurde verlesen u. in Ordnung befundenIn den Verein neu aufgenommen Fritz Kuner, Ernst Herzog u. Peter ÖhlerÜber die Stadtmeisterschaften und deren Durchführung sprach der I. Vorstand Pfaff seine Zufriedenheit aus, u. erklärte, dass diese sich als eine Standartveranstaltung für den Kraftsportclub Furtwangen ausgewirkt habe. Nach den gemachten Angaben vom Kassier Paul Franki ist auch die Finanzielle Seite der Veranstaltung zufriedenstellend. Leider sind welche Mitglieder innerhalb u. ausserhalb des Vereins welche das Startgeld noch nicht bezahlt haben, u. Pfaff ist nicht dafür, dass dasselbe nachgelassen wird, u. machte den Vorschlag, dass während der Versammlung eine kleine Pause eingelegt, u. der engere Vorstand in dies über die Sache berät. Sodann sprach der I. Vorstand all denen, die mitgearbeitet haben am Gelingen der Veranstaltung, vor allem dem Diplomschreiber Guerino Franki, im Namen des Vereins seinen Dank aus. Lichtenberg Hermann betonte, dass dem I. Vorstand Fritz Pfaff in erster Linie gedankt werden müsse, den er habe vor allem die ganzen Vorarbeiten ausgeführt, u. zum guten Gelingen der Stadtmeisterschaften beigetragen. Ehrenmitglied Hügle regte an, das in Zukunft die Veranstaltung nicht so in die Länge gezogen wird wie bisher, denn er glaubte, das die eine oder andere Disziplin zusammen durchgeführt werden könnten. Lichtenberg dankte Ehrenmitglied Hügle für die Anregung, u. glaubt auch, dass dies in gewissen Disziplinen durchführbar ist. Fritz Pfaff dankte den Mitgliedern noch für die rege Teilnahme am Gauturnfest, u. brachte dazu noch eine kleine Episode, die er nachträglich noch zu Gehör bekam. Glaubte doch ein Zuschauer, Lichtenberg trage auf seiner Brust die Preise des ganzen Vereins.Der Mannschaftskampf mit der Oberligamannschaft Allemania Kubach ende 4 x 4, u. zeigte, dass aus unserer Ringermannschaft etwas herauszuholen ist. Ehrenmitglied Albin Nopper wertete diesen 4 x 4 als ein hohes plus für unsere Ringer, ist doch Kuhbach die Hochburg des Ringkampfes. Leider hat sich die Mannschaft von Kuhbach wenig freundschaftlich aufgeführt, was Nopper sehr bedauerte, denn es ist doch letzten Endes Grundbedingung, das bei Freundschaftskämpfen etwas gezeigt wird, u. die Freundschaft gewahrt wird. Nopper ist für die baldige Durchführung des Rückkampfes in Kuhbach, denn er ist nicht dafür, dass Kuhbach die 50 Mark geschenkt werden. Auch Guerino Franki sprach sich dafür aus, dass der Rückkampf sobald wie möglich durchgeführt wird. Mannschaftsführer Bommer setzte sich ebenfalls dafür ein, obwohl wie er sagte, er für den Vorkampf schwere Ringersorgen hatte. Aber letzten Endes hat alles gut geklappt, u. er ist stolz auf seine Ringer, die sich dieses Unentschieden erzwungen haben.Ein Schreiben vom Sportbund erhiehlt der Geschäftsführer Pfaff welches er der Versammlung vorlas. Da das Finanzamt Geld brauche u. nie genug davon bekommen kann, möchte es gerne eine Körperschaftssteuer für die Sportvereine einführen. Dies ist aber nicht möglich wenn der Verein auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit stet, muss aber ausdrücklich in den Statuten diesbezüglich in Bälde bereinigt werden. In der Pause wurde beschlossen, dass das Startgeld auch von den Mitgliedern des Gastgebenden Vereinen bezahlt werden muss, denn dieses ist man den anderen Vereinen gegenüber schuldig, u. es geht nicht an, dass diesbezüglich Ausnahen gemacht werden. Ehrenmitglied Nopper regte an, dass in den Statuten festgelegt wird, dass Mitglieder, welche durch Ihr Benehmen den Verein nach aussen hin schädigen aus dem Verein ausgeschlossen werden. Nach der Pause gab der I. Vorstand Fritz Pfaff der Versammlung bekannt, dass das Startgeld ausnahmslos zu bezahlen sei u. der Kassier beauftrage dieselbe einzuziehen. Ebenfalls bat Pfaff den Kassier einen Teil der Unfallversicherung zu bezahlen.Eine Haussammlung für die Blinden wurden von den Mitgliedern Fritz Pfaff, Paul Franki, Humbert Franki u. Robert Faller durchgeführt, und brachte den Betrag von 49 M. Ein Dankschreiben für die geleistete Arbeit erhiehlt der Verein vom Bürgermeisteramt.Auch dieses Jahr muss der Verein für Heizmaterial besorgt sein, und ist deshalb mit dem Förster Otto Faller Fühlung zu nehmen. Fritz Pfaff bat die Mitglieder, dass sich einige Mitglieder bereit finden, das Brennholz aufzubereiten. Betr. Disqualifizierung des Sportvereins St. Georgen, und die Suspendierung des Bezirksvorstand Aberle in St. Georgen. Nach einigem hin u. her, wurde von der Versammlung beschlossen diese Sache der Kreisdelegiertenversammlung zu überlassen, da sich der Verein, wie Nopper meinte bei einer eigenen Stellungnahme die Finger verbrennen könnte.Da soweit ziemlich alles durchgesprochen war, u. sich niemand mehr zum Wort meldete schloss der I. Vorstand Fritz Pfaff mit einem Kraft-Heil um 23.15 Uhr die Versammlung

Der Vorstand Der Schriftführer
Querino Franki A. Kienzler

Verwaltungsratsitzung am 1.10.52 im Kasino Furtw.



Da der Verein durch den Tod des I. Vorstandes, Geschäftsführers u. Ehrenmitglied Fritz Pfaff ohne ordentliche Führung ist, ist es notwendig geworden eine Verwaltungsratsitzung durch den 2. Vorstand Querino Franki einzuberufen. Anwesend war die gesamte Verwaltung u. ein Teil der geladenen Ehrenmitglieder. Der 2. Vorstand hiess alle herzlich willkommen, u. kam gleich auf den Zweck der Sitzung zu sprechen. Der Tod unseres ersten Vorstandes u. Sportskameraden hat eine grosse Lücke hinterlassen u. es wird viel Zeit u. Arbeit kosten, bis diese voll u. ganz wieder ausgefüllt ist, denn diesen Idealismus, wie ihn Fritz Pfaff hatte, wird nicht sobald ein Vereinsmitglied aufbringen. Trotzdem, die Geschäfte müssen weitergehen, und der Verein muss u. wird auch weiterbestehen. Es wurden für den 1. Vorstand verschiedene Vorschläge gemacht, aber wie es bei solchen Fällen fasst üblich ist, hatte der eine zu wenig Zeit, um ein solches Amt zu übernehmen, u. ein anderer glaubt sich für so etwas nicht geeignet. Nach langem Hin u. Her machte Ehrenmitglied Albin Nopper den Vorschlag, bis zur nächsten Generalversammlung eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden, u. er würde sich gerne aus Vereinsinteresse zur Mitarbeit zur Verfügung zu stellen. Er bat aber die Mitglieder der Verwaltung, sich ebenfalls, wenn der Ruf an sie geht, unverzüglich zur Mitarbeit bereit zu sein. Diesem Vorschlag wurde einstimmig zugestimmt.

Am 5.10.52 findet in Triberg der Bezirkstag statt, und es ist notwendig, dass Delegierte auch von unserem Verein entsendet werden. Die Versammlung einigte sich auf 3 Mann, u. zwar auf Ehrenmitglied Albin Nopper, Querino Franki u. Konrad Bommer, u. billigte Ihnen als Unkostenbeitrag 5 M u. freie Fahrt zu.

Am 28.10. finden in Villingen Kampfrichterlehrgänge statt, und es ist zu wünschen, dass auch wir mindestens 2 Kampfrichter stellen können, denn es ist tatsächlich so wie Ehrenmitglied Nopper immer betont, das wir, da wir bisher keine Kampfrichter stellen könnten immer benachteiligt wurden. Als Kampfrichter werden nunmehr Guerino Franki u. Erwin Vollmer tätig sein. Nach einer regen Aussprache schloss der 2. Vorstand Guerino Franki um 22 Uhr die Sitzung.

Der Vorstand Der Schriftführer
Jos. Hügle A. Kienzler


Ausserordentliche Generalversammlung am 24.10.52 Furtw. Hof.Tagesordnung!

Verlesen der letzten ProtokolleAufnahme neuer MitgliederBericht der letzten VerwaltungsratsitzungBericht v. d. Bez. Tagung in Triberg am 5.10.52Bericht vom Verbandstag in Frbg. St. GeorgenNeuwahl eines 1. VorstandesNeuwahl eines GeschäftsführersPressewartVerschiedenesÜbungsbetriebMannschaftskämpfeVereinskastenAthletikStatutenänderungSammlung für Sportkamerad Otto FrankiAbschluss einer neuen Unfallversicherung
Der zweite Vorstand begrüßte um 21.30 Uhr die zur außerordentlichen Generalversammlung erschienen Mitglieder, und hiess sie alle herzlich willkommen. Franki Guerino erläuterte den Zweck der Notwendig gewordenen ausserordentlichen Generalversammlung.

Das Protokoll von der letzten Versammlung wurde verlesen, und nicht beanstandet. Das Protokoll von der Vorstandssitzung war noch nicht eingetragen, und Ehrenmitglied Albin Nopper verlange, dass, dasselbe bei der nächsten Versammlung zur Verlesung kommt. Neuaufnahen sind keine zu verzeichnenFranki Guerino berichtete über die letzte Vorstandssitzung im Kasino u. teilte mit, dass die Mitglieder, mit der in der Sitzung gebildeten Arbeitsgemeinschaft nicht einverstanden waren, und darauf bestanden, eine ausserordentlichen Generalversammlung einzuberufen, u. einen neuen Vorstand zu wählen.Als Delegierte bei der Bezirkstagung in Triberg am 5.10.52 waren Ehrenmitglied Nopper, II. Vorstand Franki und Mannschaftsführer Bommer vertreten. Nopper gab einen ausführlichen Bericht über diese Tagung, und betonte, dass es sehr notwenig ist, auf jede Tagung Delegierte zu entsenden um auf dem laufenden zu bleiben. Unter anderem erklärte Nopper, dass für das Bezirksfest noch kein Antrag vorliege, und die Vorstandschaft der Tagung an die Delegierten vom Kraftsportclub Furtwangen das Ersuchen richtete dasselbe in Furtwangen durchzuführen. Ehrenmitglied Nopper legte Ihnen aber klar, dass dieses bei den gegebenen Umständen für Furtwangen unmöglich ist. Da sich keine Bewerbe für das Bezirksfest fanden, wird dasselbe nochmals ausgeschrieben.Einen ausführlichen Bericht vom Verbandstag in Freiburg – St. Georgen gab Guerino Franki, welcher als Vertreter des Vereins an der Tagung teilgenommen hat. Franki gab bekannt, dass Aberle von St. Georgen wieder als Bezirksvorsitzender eingesetzt ist. Das Verbandfest finde 1953 in Freiburg – Haslach statt. Verbandspresswart Herre sprach Guerino Franki für seine Berichterstattung seinen Dank aus.Zur Wahl des ersten Vorstandes meldete sich zuerst Franki Paul zum Wort. Er erklärte: Der Verein ist seit längerer Zeit ohne Vorstand, und die Lücke die der verstorbene I. Vorstand Fritz Pfaff hinterlassen habe, müsse jetzt wieder ausgefüllt werden. Ehrenmitglied Josef Hügle war längste Zeit I. Vorstand des Vereins und habe das Amt pflichtbewusst und zur Zufriedenheit aller Mitglieder ausgeführt, und er möchte Ehrenmitglied Hügle zum I. Vorstand vorschlagen. Ebenfalls sprach sich Mannschaftsführer Bommer für diesen Vorschlag aus, da Hügle beliebt und das Vertrauen der gesamten Mitglieder besitze. Hügle Dankte für das Vertrauen das ihm die Mitglieder entgegenbrachten, und zeigte sich bereit das Amt als I. Vorstand wieder anzunehmen, er bittete aber die aktiven Mitglieder in ihrem Training nicht nachzulassen, u. fleissig die Übungsstunden zu besuchen. In geheimer Wahl wurde Ehrenmitglied Josef Hügle zum I. Vorstand einstimmig gewählt. Hügle dankte für das ihm entgegen gebrachte Vertrauen, und hofft, das ihm dasselbe erhalten bleibt. Der II. Vorstand Guerino Franki dankte Hügle für die Annahme der Wahl.Für den Geschäftsführer wurde Guerino Franki vorgeschlagen, und auch einstimmig gewählt. Franki erklärte sich bereit die Geschäfte des Vereins bis zur Generalversammlung zu führen.Einen wichtigen Punkt bildete die Wahl eines Pressewartes. Es wurden für denselben 4 Vorschlage eingebracht. Lichtenberg betonte das der Pressewart mindestens Erfahrung im Ringen haben muss, denn hauptsächlich vom Ringen am eigenen Platze sind Bericht einzureichen. Erster Vorstand Hügle erwähnte, dass in der Presse nur der Verlauf der Kämpfe, nicht aber die Sieger Namentlich bekannt gegeben werden sollen, um die anderen Vereine nicht auf die Kämpfe aufmerksam zu machen, damit sie Ihre Mannschaften dementsprechend umstellen können. Die einstimmige Wahl als Presswart fiel auf Paul Franki. Paul Franki dankte für das Vertrauen, und war bereit das Amt zu übernehmen. Verschiedenes:Der II. Vorstand Guerino Franki sagte rundheraus, dass er mit dem Übungsbetrieb nicht zufrieden ist. Es ist kein Übungsabend mehr, sondern ein Unterhaltungsabend, jeder macht was er will, nur nicht trainieren. Franki ist sehr dafür, dass Ringen und Gewichtheben wieder wie früher durchgeführt wird, und zwar von 8-9 Uhr Gewichtheben u. von 9-10 Ringen. Für das Gewichtheben sind 2 Hanteln bereit, und so ist es ganz gut möglich, dass dasselbe in einer Stunde spielend bewältigt werden kann. Der I. Vorstand rügte ebenfalls den schlechten Übungsbetrieb und sagte: wenn der Übungsbetrieb nicht wie früher durchgeführt wird und keine Ordnung herrscht, ist an ein Vorwärtskommen nicht zu denken. Wenn Ordnung und Disziplin im Training herrscht wird es jedem einzelnen möglich sein bessere Leistungen zu erziehlen. Hügle bat den Übungsleiter, in diesem Fall Stemm u. Ringwart die Übungsbesucher wie früher wieder in eine Liste einzutragen, und diejenigen welche das Jahr durch nie gefehlt haben, an der Generalversammlung durch ein Geschenk zu belohnen. Lichtenberg bemängelte, dass während des Übungsbetriebes beraucht, und dies in Zukunft zu unterlassen ist. Ebenfalls sind Bummlern und Gästen Stühle hinzustellen damit sie durch das herumstehen den Betrieb u. die Ordnung nicht stören. Sodann machte Lichtensberg die Sportler darauf aufmerksam, dass der Betrieb in der städtischen Festhalle am 7. Nov. wieder seinen Anfang nimmt. Auch Ehrenmitglied Albin Nopper äusserte sich zum Übungsbetrieb, und es freue Ihn, dass auch Ehrenmitglied u. I. Vorstand Hügle den Betrieb gerügt habe, und er ermahne die Ring u. Stemmwarte sich an den Laden zu halten und Ordnung in das ganze hineinzubringen, denn sonst ist an ein Vorwärtskommen nicht zu denen, und der Verein könne sich begraben lassen. Am Samstag den 25.10. findet der erste Mannschaftskampf statt. Mannschaftsführer Bommer erklärte, dass jeder Ringer die Sache ernst nehmen soll, und jeder Ringer, wenn er gebraucht wird einspringt, u. er verlange von seinen Männer, das zäh u. verbissen gekämpft wird. Für Eugen Öhler muss noch der Pass besorgt werden, wenn er in der Mannschaft aufgestellt werden soll. Da unser alter Vereinskasten zu klein ist, ist es notwenig, dass ein neuer beschaft wird. Unser verstorbener I. Vorstand Fritz Pfaff hat seinerzeit mit Herrn Gustav Ketterer gesprochen, u. Ihm die Mahse angegeben. Ketterer erklärte sich bereit einen Vereinskasten umsonst zu liefern, nur die Scheibe wäre zu bezahlen. Es muss dementsprechend mit Herrn Ketterer noch einmal Rücksprache genommen werden. Ebenfalls muss bei Herrn Stadtpfarren angefragt werden, um die Erlaubnis , den Kasten am Pfarrhausgarten aufzuhängen. Ein Schreiben von Pressewart Herre bekam der Geschäftsführer Franki, indem es hieß, dass jeder für die Athletik werden soll, um dieselbe nicht eingehen zu lassen.Zu § 1 der Vereinssatzung. 4.) Der Verein bekennt sich zum reinen Amateurgedanken, vorfolgt keine wirtschaftlichen Zwecke, erstrebt keine Gewinne. Alle Mittel die erworben werden, kommen ausschlieslich für die Förderung der Leibesübung, zu Gemeinnützigen Zwecken zur VerwendungUnser aktives Mitglied Otto Franki ist vor 7 Wochen schwer verunglückt u. liegt in der Freiburger Klinik. Kassier Paul Franki hat ihm eine Spende von 15 M zukommen lassen. Eine Sammlung für den Sportskameraden erbracht die Summe von 21.25 M. Kamerad Bommer dankte den Spendern, und glaubt, dass dich Otto Franki über den Betrag freuen wird, wie er selbst sich freute, als er in Freiburg war.Bisher waren die aktiven Mitglieder bei der Agripina gegen Unfall versichert. Da aber nun der Verband mit dem Gerting Konzern, Allianz Frankfurt einen Abschluss getätigt hat, u. wahrscheinlich alle Vereine der Versicherung beitreten, ist es ratsam, dass auch wir unsere Unfallversicherung bei dem Gerting – Konzern abschließen. Obwohl die Agrepina gut bezahlt hat, wird sie, da sie viele Mitglieder verlieren wird, nicht mehr in der Lage sein, ohne die Prämien zu erhöhen, ihre Unfallsätze in der bisherigen Höhe auszuzahlen. Wesentlich für uns ist es, das die Prämien im Gerting-Konzern weniger hoch sind. Jugendliche bezahlen 1 M Jahresbeitrag, und Mitglieder über 18 Jahre 1,20 M. Es wurde beschlossen die alte Versicherung bis zum Termin laufen zu lassen, u. dann rechtszeitig zu kündigen. Dieser Beschluss wurde einstimmig angenommen. Heizmaterial wurde beschaft, u. der II. Vorstand dankte den Helfern u. Ottmar Ganter für die Anfuhr. Zum Schluss dankte Paul Franki nochmals für die Spende welche für seinen Bruder gesammelt wurdeUm 23.20 Uhr schloss der II. Vorstand Franki die Versammlung mit einem dreifachen Kraft-Heil. Besucht war die Vers. von 25 Mitgliedern.

Der Vorstand Der Schriftführer
Jos. Hügle A. Kienzler

Monatsversammlung am 12.12.52 (Furtw. Hof)

Um 20,30 Uhr eröffnete Vorstand Hügle die Versammlung, und hies die Teilnehmer herzlich willkommen. Zur Versammlung hatten sich 26 Mitglieder eingefunden.

Tagesordnung!



Verlesen des ProtokollsAufnahme neuer MitgliederBerichte von der Vorrunde der MannschaftskämpfeÜbungsbetrieb und Wahl eines zweiten RingwartesBeratung der Rundschreiben v. 12. Nov. u. 4. Dez. Unfallv.
Fastnachtsveranstaltung
Verschiedenes

Das Protokoll wurde verlesen. Im Anschluss daran bedankte sich Otto Franki aufs herzlichste für die Ihm während seiner Krankheit zugegangene Spende.Die Aufnahme in den Verein von Heinz Zorbach, Aois Bachmeier, Fritz Winker, Günter Winker, Herzog Friedrich und Hoppe Otto wurde einstimmig vollzogen.Einen Überblick über die Mannschaftskämpfe der Vorrunde gab der I. Vorstand Hügle. 2 Kämpfe wurden gewonnen, 2 waren unentschieden und 3 gingen verloren. In der Regel gingen aber die Kämpfe schon auf der Waage verloren. Alles in allem haben sich die Ringer gut gehalten, und der I. Vorstand dankte allen Ringern, und ebenfalls auch dem Mannschaftsführer Bommer für Ihren tatkräftigen Einsatz. Kamerad Bommer richtete an seine Mannschaft einen Appell, die Pause gut auszunützen, und bei den Rückrunden sich mächtig ins Zeug zu legen, um am Schluss der Rundenkämpfe einen guten Platz in der Tabelle einzunehmen. Bommer gab der Hoffnung Ausdruck, dass bei Beginn der Rückrunden Sportskamerad Miggler wieder in der Lage sein wird, sich daran zu beteiligen. Auch dankte Bommer Sportskamerad Scherzinger für sein sofortiges Einspringen in die Mannschaft als not am Mann war. Über die Finanzielle Seite der Mannschaftskämpfe gab der Kassier Paul Franki einen kurzen Überblick. Die Einnahmen betrugen 411,60 M. Ausgaben 323,30 M. Bleibt ein Reingewinn von 88,30 M. Hügle dankte dem Kassier für seine Ausführungen. In die Tagesordnung hinein mischte sich zwischendurch wieder einmal unser Mitglied Gustav Ketterer. Er legte den Anwesenden ans Herz, die Möbeleinkäufe der Mitlieder des Kraftsportclubs doch bei Ihm zu betätigen, da er den Verein ja auch unterstützt, ausserdem erhält der Verein von jedem Möbelkauf eines Mitglieds von Herrn Ketterer eine Provision von 5 %. Auch die längst versprochene Tischuhr soll der Verein erhalten. Hügle dankte Herrn Ketterer für seine Worte, und er wird auch bei den jungen Mitgliedern selbstverständlich dafür werben, dass bei Ihm gekauft wird, um in den Genuss der Provision zu gelangen.
Da unser bisheriger Jugendringwart Humber Franki auswärts in Arbeit steht ist es notwenig, dass an seine Stelle ein zweiter Jugendwart gewählt wird. Paul Franki brachte den Vorschlag ein, dass unser guter Ringer Karl Dilger am besten für diesen Posten geeignet wäre, und er sicher ist, dass die Jugend auch weiter zum Training kommt, und unter der Leitung von Dilger auch Fortschritte erziehlen wird. Dilger Karl erklärte sich bereit die Jugend zu übernehmen. I. Vorstand Hügle dankte Dilger für die Annahme, und gab der Hoffnung ausdruck, dass sich die Jugend zahlreich einfindet zu den Trainingsabenden, und ein reger Sportbetrieb herrscht. Da das Bezirksfest bis jetzt noch keinen Liebhaber gefunden hat, möchte die Bezirksleitung dasselbe dem Kraftsportclub Furtwangen übertragen. Vorstand Hügle erklärte dass er 100 % dafür wäre, wenn er zwanzig Jahre jünger wäre und er wüsste, dass alles mithilft, und das Wetter einigermassen günstig wäre. Lichtenberg u. Pfrengle waren sehr dafür, dass Furtwangen das Bezirksfest übernimmt, sie wollen dafür garantieren, dass Furtwangen das Fest besser und glanzvoller durchführen würde wie alle anderen Vereine. Kamerad Bommer war strickte dagegen, denn es sei eine große Aufgabe, ein solches Fest durchzuführen, und bringe eine grosse Arbeit mit sich, und er rate davon ab, das Fest durchzuführen. Paul Franki meinte, dass die meiste Arbeit vor dem Fest zu leisten sei, und dass dazu Helfer notwendig sind. Hügle freute sich über die rege Aussprache, und erklärte noch, dass die Preisbeschaffung ebenfalls eine hohe Belastung darstelle, und er möchte beim Bezirk erst anfragen und Aufschluss einholen, ob diesbezügliche Begünstigungen bestehen. Wenn Furtwangen das Fest durchführt so bittet er alle mitzuhelfen vor allem die passiven Mitglieder, damit die aktiven Sportler vor den Kämpfen nicht überlastet werden. Nopper Albin meinte, Triberg habe sich zum übernehmen des Bezirksfestes ablehnend verhalten, und der Bezirk weiss, dass Furtwangen, das Fest gut durchführen wird. Vor allen Dingen wäre es aber notwendig, dass der Festgebende Verein mit einer Musterriege auffährt, und dazu sind wir leider nicht in der Lage. Vorstand Hügle u. Ehrenmitglied Nopper betonten beide, dass sie ein Fiasko nicht mehr erleben möchten. Hügle betonte dass jetzt noch kein endgültiger Beschluss gefasst wird. Darüber wird nocheinmal in einer Versammlung oder in einer Verwaltungsratsitzung gesprochen.
Nach einem Schreiben vom 12. Nov. 52 findet im 15. Kreis ein Wettstreit statt, und die Vereine möchten Berichte einsenden, wo derselbe stattfinden soll. Da Schwenningen für diesen Wettstreit zentral gelegen ist, hat sich die Versammlung einstimmig für Schwenningen als Austragungsort entschieden. In St. Georgen findet am 4.1.52 ein Lehrgang im Freistilringen statt, derselbe wird von Jugendwart Dilger und Guerino Franki besucht. Wie in der letzten Versammlung schon besprochen wurde, werden die Vereinsmitgliedern ab 1.1.53 im Gerting-Konzern, Allianz-Frankfurt gegen Unfälle versichert. Die Beiträge für Schüler betragen 0,35 M, für Jugendliche 1 M und für Mitglieder über 18 Jahre 1,20 M. pro Jahr. Die hälfte des Beitrages wird aus der Vereinskasse bezahlt.
Der Verein hält auch dieses Jahr, und zwar am 7. Febr. 53 acht Tage vor Fastnacht seine traditionelle Fastnachtsveranstaltung ab.
Von dem Südbadischen Leichtathletikverband verteilte Hügle die Siegerurkunden. Einen 1. u. 4 Sieg hatte Walter Spiesmacher zu verzeichne. Günter Brand einen 1.2. u. 4 Sieg, Ottmar Ganter ebenfalls einen 1. Sieg. Mit 1,64 m. im Hochsprung errang Lichtenberg Hermann einen Rekord für den Kraftsport. Im Kreis leistete sich im Hammerwerfen mit 39,27 m Ottmar Ganter einen Rekord.
Diejenigen Mitglieder welche noch Vereinseigene Sportkleidung vom Turnfest in ihrem Besitze haben, wurden von Vorstand Hügle gebeten, dieselbe sobald wie möglich abzugeben.
Die Rasenkraftsportler benötigen dringend 2 Stabhochsprungständer u. eine kleine Matte zu ihrem Training. Der Kassier Paul Franki erklärte, dass er nicht abgeneigt sei, für die notwenigen Anschaffungen zu stimen, er hoffe aber, dass in der Festhalle tatsächlich ein guter Besuch der Rasenkraftsportler herrsche, denn für 2 oder 3 Mann lohne sich diese Ausgabe nicht. Hügle erklärte, dass der Geräteanschaffung selbstverständlich Rechnung getragen wird, wenn Geld vorhanden ist. Sind doch Kraftsport u. Rasenkraftsport aufeinander angewiesen, eines ergänzt das andere. Von der Firma Hellmut Resch Serwig (Bezirk Trier) wurde ein Trainingsanzug als Muster zugeschickt. Derselbe ist zum Preis von 19,50 M bei der Firma Resch zu beziehen. In Zukunft soll jedes Vereinsmitglied welches längere Zeit krank ist, aus Vereinmitteln eine Flasche Wein erhalten. Zur Zeit befinden sich Ehrenmitglied Johann Öhler u. Mitglied Eigeldinger im Krankenhaus. Wir wünschen Ihnen baldige Besserung.
Hügle ermahnte die aktiven u. Jugendlichen nochmals dringen, fleissig zu trainieren u. für den Kraftsport zu werden, u. schloss die Versammlung um 22,55 Uhr mit einem dreifachen Kraft-Heil

Der Vorstand Der Schriftführer
Joseph Hügle Adolf Kienzler

Verwaltungsratsitzung am 15.1.53 im Gasth. Rössle

Zu einer Sitzung berief der I. Vorstand am 11.1.53 die Verwaltung ins Gasthaus Rössle. I. Vorstand Hügle begrüsste die erschienenen Verwaltungsmitglieder, und gab den Zweck der Sitzung bekannt. Wie in der letzten Versammlung schon besprochen wurde, hält der Verein am Samstag 7.2.53 abends 8 Uhr seine Fastnachtsveranstaltung im Furtwanger Hof ab. Der Eintrittspreis wurde mit Tanzgeld auf eine Mark festgesetzt. Tanz u. Unterhaltungsmusik machte die beliebte Gulde-Kappelle zum Preis von 70 M. Es würde besprochen, dass mindestens 3 Mann an der Kasse sind, um dem Andrang gewachsen zu sein. Der Kassier Paul Franki wurde beauftragt 400 Tanzzeichen zu bestellen. Guerino Franki übernahm das Anmelden der Veranstaltung u. eingeben um Tanzerlaubnis u. Verlängerung. Frühzeitig, mindestens acht Tage vorher müssen die Plakate ausgehängt werden.

Die Veranstaltung läuft unter dem Motto - Lachen ist Gesund. Beim Umzug am Fastnachtssamstag unter dem Mott – Internationale – Werbeschau wird sich auch der Kraftsportclub mit einem Wagen beteiligen, sofern dies die Witterung zulässt., und ist dem Elferrat mitteilung davon zu machen. Nachdem alles durchgesprochen war beendete der I. Vorstand Hügle um 21.30 Uhr die Sitzung.

Der Vorstand Mit Sportsgruß der Schriftführer
Joseph Hügle Adolf Kienzler