StartseiteUnser VereinUnser Verein im BildVereinsgeschichteSportart RingenTeamOberligaVerbandsjugendligaBezirksliga 2008Aufbauklasse 1Kiddys ClubGedächnisturnierMeisterschaften/TurniereForumArchivDownloadsLinks

Allgemein:

Startseite

Berichte

Kontakt

Impressum

1981

KSK Furtwangen stieg in die Ringer-Landesliga auf

Nach zweijähriger Zugehörigkeit zur Höchsten Ringer-Liga innerhalb des Schwerathletik-Bezirkes Schwarzwald-Bodensee hat die 1. Ringermannschaft des KSK Furtwangen den Wiederaufstieg in die Landesliga Süd baden geschafft. Dabei fing es für die Schwarzwälder in den Mannschafts-Punktekämpfen zur Schwarzwald-Alb-Bodenseeliga alles andere als erfolgversprechend an; denn gleich der erste Heimkampf gegen den AV Hardt ging mit 16:24 verloren und gegen den ärgsten Widersacher, den StTV Singen, gab es ebenfalls eine 15,5:24,5 Heimniederlage. Dies blieben aber die einzigen Minuspunkte auf dem Konto des KSK Furtwangen, der in einer Aufholjagd einen „Durchmarsch" schaffte und vor dem entscheidenden Kampf beim StTV Singen mit einem Punkt Rückstand auf dem 2. Tabellenplatz lag. 60 treue Anhänger hielten dem KSK Furtwangen die Stange und begleiteten ihn auf diesem schweren Gang. Nach einem 8:16-Rückstand schien schon alles verloren, aber mit einem ungeheuren Siegeswillen rissen die Schwarzwälder diesen Kampf noch aus dem „Feuer" und sicherten sich damit die Meisterschaft und damit auch die Qualifikation zur Teilnahme an den Aufstiegskämpfen.Die Gegner waren der KSV Haslach und die WG Hausen-Zell II. In Vor- und Rückrundenkämpfen wurde letztere Staffel zweimal mit 25:7 besiegt und die Haslacher mußten, sich dem KSK Furtwangen mit 19:13 und 23:9 beugen. Kameradschaft, Teamgeist und ein unabhängiger Trainingswille waren die Grundlagen und die Basis für die Erfolge und den Wiederaufstieg. Auch das gute Verhältnis zum 1. Vorsitzenden William Tolksdorf und den anderen Vorstandsmitgliedern half dazu bei. Als „guter Geist" füngierte Lothar Kienzier, der Spartenleiter der Ringer, der über Jahrzehnte schon dem Verein die Treue hält. Selbst mit seinen 50 Jahren springt er oft noch in die Bresche und hilft wenn Not am Mann ist in der 2. Mannschaft aus. Dieses Team, das soll auch nicht unerwähnt bleiben, errang in der Aufbauklasse der Schwarzwald-Alb-Bodenseeliga einen hervorragenden 2. Platz.Innerhalb des KSK Furtwangen gibt es auch noch die Sparten Gewichtheben und Rasenkraftsport, die ebenfalls mit guten Saisonleistungen aufwarteten. Fundament für ein gesundes Fortbestehendes Vereines ist eine systematisch auf Breitenarbeit aufgebaute Jugendarbeit, so daß sich Jahr für Jahr immer wieder Talente aus den eigenen Reihen für die aktiven Mannschaften anbieten.
Bekannt ist auch die Organisationsfähigkeit des Vereins, so daß der Südbadische Schwer-athletik-Verband immer wieder die Austragung von Meisterschaften dem KSK Furtwangen überträgt. Mit dem Aufstieg in die Landesliga machte sich der Verein, der in diesem Jahr sein 75jähriges Jubiläum feiert, selbst das schönste Geschenk. Dieses Jubiläum wird vom 16. bis 18. Mai gefeiert, wobei im Rahmen einer Reihe von gesellschaftlichen und sportlichen Veranstaltungen ein Mannschaftskampf mit Vereinen der 1. oder 2. Bundesliga den Höhepunkt bilden.
Mit Beginn der Punktekämpfe in der Landesliga hat sich der KSK Furtwangen den Klassenerhalt als Nahziel gesetzt. Die Mannschaft macht sich mit dieser gesunden Mischung von Routiniers und Nachwuchstalenten berechtigte Hoffnungen, dieses Ziel zu erreichen. Das Durchschnittsalter liegt zwischen 21 und 22 . Jahren.Was man in der kommenden Runde vermissen wird, das sind die Nachbarschaftskämpfe mit dem KSV Vöhrenbach. Diese Begegnungen erwiesen sich in finanzieller Hinsicht immer als gewinnträchtig. Aus geographischer Sicht gesehen sind nun der SV Hornberg und der KSV Tennenbronn II die nächstliegenden Gegner, die man als Kassenmagneten betrachtet. Alle Mitglieder des Vereins sind reine Amateure, die sich ihren Lebensunterhalt mit der Ausübung eines Berufes und nicht mit Sport verdienen. Was sich der Verein wünscht ist, daß die Zuschauer ihm auch in der kommenden Runde selbst bei sportlich schlechterem Abschneiden treu zur Seite stehen.