Christoph Stelmaszek (links) machte in der letzten Saison beim Landesligisten KSK-Furtwängen mit seinen Gegner meist was er wollte. In derSieuen Runde versucht er sein Glück beim höherklassigen KSV Haslach.
20jähriges Ringertalent wechselt vom KSK Furtwangen ins Kinzigtal
Zwei Jahre lang liebäugelte der bislang für den KSK Furtwangen startende Christoph Stelmaszek mit einem Wechsel zum Nachbarn und Zweitigisten SV Triberg.Nun hat sich das Ringertalent vomBregtal entschieden. Wechsel ja, aber nicht nach Triberg. Stelmaszek geht nächste Saison für Oberliga-Meister SV Haslach im Kinzigtal auf die Matte Ob die Haslacher, die in den Aufstiegskämpfen gegen Weingarten den
kürzeren zogen, doch noch in die zweite Liga aufsteigen, ist noch ungewiß,
Ausschlaggend für den Wechsel weg vom KSK Furtwangen war für den Landeskader-Ringer Stelmaszek die Tatsache, daß die Aufgabe beim Landesligisten für ihn keine Herausforderung mehr darstellte. „Ich will weiterkommen. Und in der Landesliga mit Furtwangen wurde ich nicht mehr gefordert", so der Griechisch-Römisch-Spezialist.
Beim KSK Furtwangen war man natürlich nicht gerade glücklich über diese Nachricht. Allerdings wurde auch Verständnis für diesen Schritt aufgebracht, denn immerhin gehörte der 20jährige seit Jahren zu den eifrigsten Punktesammlern der Bregtälem. Daß Stelmaszek den weiteren Weg nach Haslach und nicht nach Triberg wählte, liegt daran, daß „ich in Triberg das ganze Jahr in der 52-kg-Klasse hätte ringen müssen. Da müßte ich einfach zuviel Gewicht mächen. Der mehrmalige Südbadische Meister ging beim KSK Furtwangen in der letzten Saison immer in der 57-kg- Klasse auf die Matte, und dort haben die Triberger mit Armin Benzing schon einen Ausnahmeringer.