8. April 1995
Für besondere sportliche Leistungen gab es die silberne und goldene Sportlerplakette. Unser Foto zeigt hinten Hans Bausch, Reinhold Schwer, Wolfgang Mahler, Thorsten Schulz und Theo Feger. In der vorderen Reihe ist zu erkennen der Vorsitzende des Stadtausschusses für Leibesübungen Uli Hättich, Martin Schmitt, Udo Mark, Armin Dengler, Markus Pfaff und Burgermeister Richard Krieg.
Repräsentanten von 26 Sportvereinen zugegen
Furtwangen Obwohl die Einladungen zur Sportlerehrung in diesem Jahr so manchen Betroffenen eher spät erreichten, war die diesjährige Würdigung eine rundum gelungene Veranstaltung. Bürgermeister Richard Krieg und sein Team um Dunja Kurkowski hatten in die Festhalle eingeladen, wo man sich zunächst zu einem Drink im Foyer zusammenfand. Für die anschließende Bewirtung sorgten der Küchenchef des Krankenhauses und die Damen der Sportfreunde Neukirch.
An eine schier unüberschaubare Zahl von guten und besten Sportlern wurde Bronze, Silber und Gold verliehen. Eine ganz besondere Ehrung durfte Hans Faller erfahren. Im Namen des Ministerpräsidenten überreichte das Stadtoberhaupt die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für besondere ehrenamtliche Dienste.
Faller ist über 40 Jahre für den Sportschützenverein tätig, gehört zu den Gründungsmitgliedern, leistete wertvolle Aufbauarbeit, war fünf Jahre Schützenmeister und von 1963 bis 1987 Oberschützenmeister. Er sorgte für den Ausbau der Schießanlagen, stellte Verbindungen zu anderen Vereinen her und konnte sogar einen dauerhaften Kontakt nach Montbeliard/ Frankreich knüpfen. Richard Krieg betonte, daß dahinter viel persönlicher Verzicht und Engagement für andere stehe. „Wir brauchen solche selbstlosen Mitbürger, um das Gemeinwesen zu erhalten", meinte der Bürgermeister.
Zu Beginn der Veranstaltung am vergangenen Mittwoch abend hieß der erste Vertreter der Stadt die Sportler und die Repäsentanten von 26 Sportvereinen willkommen. Uli Hättich, Vorsitzender des Stadtausschusses für Leibesübungen, freute sich über die zahlreichen Gäste, die der .verdienten Ehrung' der Sportler beiwohnten. Viel Training aber auch sportlicher Erfolg hätten sich gelohnt. Hättich hob hervor, daß die rund 10000 Einwohner zählende Stadt eine recht stattliche Anzahl von guten und sehr guten Sportlern hervorgebracht hat, die bei Deutschen Meisterschaften, Olympiaden und Weltmeisterschaften dabei waren. Er erinnerte auch daran, daß die guten sportlichen Leistungen nur durch die vielen Helfer im Umfeld möglich seien.
Dem Rahmeilprogramm kam die vergrößerte Bühne der Festhalle entgegen. Reife Leistungen zeigten die jugendliche Jazztanzgruppe des Turnvereins 1872 mit ausgeklügelten Cho-reografien zu modernen Musiken. Daneben ließ Markus Pfaff die Muskeln spielen bei einer Kür am Hochbarren. Eine kleine Ausstellung mit Bildern, Zeitungsausschnitten und Sportacces-soires gab dem Abend eine besondere Note.